Globalisierung ist gut. Das wird uns seid Jahren eingeimpft und wir glauben das auch pflichtbewusst. Allerdings haben die meisten nicht ganz verstanden, warum Globalisierung gut ist. Zumindest diejenigen nicht, die trotz der Versprechen, dass alles besser wird ihren Arbeitsplatz verloren haben. Dienstleistungen nach Indien, Industrie nach China, Finanzplätze nach Offshore (weil in der EU Grossbritannien halt immer noch ein bisschen gleicher ist auch auf die Kanalinseln). Die Arbeiter bleiben natürlich hier. Dafür importieren wir das Essen der dritten Welt und füllen es in den Tank um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
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Tuesday, 17. February 2009
Weltwirtschaftskrise
Monday, 13. October 2008
Ich hatte in der letzten Woche immer wieder mal Zeit, die Nachrichten zu verfolgen. Das Hauptthema war die grosse Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Misswirtschaft im Hypothekarsektor in den USA. Dabei bin ich für mich selber immer wieder zu einer Frage zurückgekehrt: Was interessieren mich eigentlich die Börsenkurse? Weder die Preise von Butter und Milch noch der Brotpreis hängen daran, wie viel eine bestimmte Firma wert hat. Zumal der Wert an der Börse lediglich ein Papierwert ist und die realen Werte einer Firma nicht einfach so vernichtet werden können. OK, Feuer... aber darum geht es nicht.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
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