In Sion waren wieder die Hooligans unterwegs, diesmal aus Basel. OK, der FC Basel macht wirklich etwas gegen Hooliganismus. Blos, scheinbar macht er das falsche.... Bereits vor dem Spiel ist es zu Ausschreitungen gekommen, nach dem Spiel attackierten rund 50 Basler die Sicherheitskräfte. Dabei wurden 2 Sicherheitsdienstmitarbeiter von den gewaltätigen Fans verletzt.
Frage: Wie hoch wird die Strafe ausfallen? Wird es Geisterspiele geben analog FC Zürich? Es kann und darf nicht sein, dass die Hooligans immer wieder davon kommen! Dass weder NZZ, noch 20Minuten oder eine andere von mir besuchte Zeitung (siehe auch Pfeifenbläser) eine Information darüber gebracht haben, wundert mich nicht. Man darf solchen Themen ja keine Plattform geben. Vielleicht sollen solche Themen auch nur unter den Tisch gekehrt werden.
Ich fordere Nulltoleranz, höhere Sicherheitsmassnahmen und drastische Strafen. Wer sich nicht klar distanziert unterstützt Gewalt und nimmt in Kauf, dass es Verletzte gibt. Muss es Tote geben?
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Basler Hooligans wieder unterwegs
Monday, 4. August 2008
Gewalt als Alltag unter Fussballfans
Friday, 11. July 2008
Schreibt die NZZ Bezug nehmend auf den BISS 07 der Fedpol.
Interessant ist im Bezug auf die Gewalt an Fussballspielen auch die Einschätzung, dass sich immer mehr gewaltbereite "Fans" an Eishockeyspielen oder Spielen der unteren Ligen tummeln, weil dort die Sicherheitsvorkehrungen noch nicht so stark und darum auch weniger Konsequenzen zu befürchten sind. Dabei sind die Ausschreitungen in der Regel nicht in den Stadien, sondern auf den Wegen zum und vom Stadion weg zu gewärtigen. Das wundert auch nicht, wurden die Stadien in der Zwischenzeit technisch zu Hochsicherheitsgefängnissen umgebaut. Hochauflösende Kameras und (meistens) gut ausgebildete Sicherheitskräfte im Zusammenspiel mit der Polizei verhindern in den Stadien meistens grössere Ausschreitungen.
Ein weiterer Fakt, den die Fedpol aufführt ist, dass zunehmend ausländische, gewaltbereite Fans in die Schweiz reisen. Diese pflegen zwar keine Anhängerschaft zum entsprechenden Verein, unter den Fangemeinschaften entstehen aber Fanfreundschaften, diese gehen denn auch soweit, dass man sie als Koalitionen gegen andere Fangemeinschaften ansehen kann. Nicht selten sind auch in der Schweiz Zweckbündnisse zu finden, bei denen sich einzelne Fangemeinschaften zu Zweckbündnissen zusammen schliessen und so die eigene Mannstärke im Kampf vergrössern. Die zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel wie OGO oder Natel helfen den einzelnen Gruppen untereinander in Kontakt zu bleiben und den Capo bei der Führung der Gruppe.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Fangruppierungen streng genommen uniformiert sind und eine Befehlsstruktur haben wie die Sicherheitskräfte. Da ist es dann immer wieder lustig, den Sprechgesang "ich bin nichts, ich kann nicht, gebt mir eine Uniform" zu hören.
Gedanken machen sollten einem neben der zunehmenden Gewaltbereitschaft auch die Kosten, die dadurch entstehen. Auch wenn die Gewaltbereitschaft die Ursache nicht im Fussball oder Eishockey hat, kommen auf die Öffentlichkeit hier doch Kosten zu, die oft mehrere zehn- bis hunderttausend Franken pro Einsatz betragen. Gute Erfahrungen kann man aus den bereits seit längerer Zeit bestehenden Systemen in Grossbritannien und Deutschland ableiten. Die dort praktizierten Rayonverbote und die Meldepflicht lässt auch in der Schweiz die Hoffnung aufkeimen, dass es mit den Ausschreitungen zurück gehen könnte. In diesem Sinne dürfte jede Äusserung kontra Hoogan, Rayonverbote und Meldepflicht eine Aeusserung pro Gewalt sein.
Gedanken machen müsste man sich auch über die zu tragenden Konsequenzen. Scheinbar sind diese nicht gross genug. Zumindest andenken könnte man doch, ob die erwischten Randalierer nicht einen erheblichen Teil der verursachten Kosten bei den Sicherheitskräften tragen müssten.
Für mich bestätigt dieser Absatz des BISS zu 100% meine eigene Einschätzung. Dummerweise wird dabei nicht auf die Ursachen eingegangen, zumindest habe ich sie nirgends gefunden. Die zunehmende Gewaltbereitschaft, das durchsetzen eigener Meinungen mit Hilfe von Gewalt scheint in der Gesellschaft immer mehr akzeptiert zu werden. An der Euro 08 wurde ein Werbespot gezeigt, der das ganze auf den Punkt bringt: Wer schweigt, toleriert Gewalt.
Im Verlauf der Spielsaison 2006/2007 kam es bei über einem Viertel der Fussballspiele der beiden oberen Schweizer Spielligen zu Polizeieinsätzen, wovon beinahe 90 Prozent auf die Super League entfielen.Ich habe den BISS mal unter die Lupe genommen und möchte Euch in unregelmässigen Intervallen einzelne Abschnitte davon kommentieren.
Interessant ist im Bezug auf die Gewalt an Fussballspielen auch die Einschätzung, dass sich immer mehr gewaltbereite "Fans" an Eishockeyspielen oder Spielen der unteren Ligen tummeln, weil dort die Sicherheitsvorkehrungen noch nicht so stark und darum auch weniger Konsequenzen zu befürchten sind. Dabei sind die Ausschreitungen in der Regel nicht in den Stadien, sondern auf den Wegen zum und vom Stadion weg zu gewärtigen. Das wundert auch nicht, wurden die Stadien in der Zwischenzeit technisch zu Hochsicherheitsgefängnissen umgebaut. Hochauflösende Kameras und (meistens) gut ausgebildete Sicherheitskräfte im Zusammenspiel mit der Polizei verhindern in den Stadien meistens grössere Ausschreitungen.
Ein weiterer Fakt, den die Fedpol aufführt ist, dass zunehmend ausländische, gewaltbereite Fans in die Schweiz reisen. Diese pflegen zwar keine Anhängerschaft zum entsprechenden Verein, unter den Fangemeinschaften entstehen aber Fanfreundschaften, diese gehen denn auch soweit, dass man sie als Koalitionen gegen andere Fangemeinschaften ansehen kann. Nicht selten sind auch in der Schweiz Zweckbündnisse zu finden, bei denen sich einzelne Fangemeinschaften zu Zweckbündnissen zusammen schliessen und so die eigene Mannstärke im Kampf vergrössern. Die zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel wie OGO oder Natel helfen den einzelnen Gruppen untereinander in Kontakt zu bleiben und den Capo bei der Führung der Gruppe.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Fangruppierungen streng genommen uniformiert sind und eine Befehlsstruktur haben wie die Sicherheitskräfte. Da ist es dann immer wieder lustig, den Sprechgesang "ich bin nichts, ich kann nicht, gebt mir eine Uniform" zu hören.
Gedanken machen sollten einem neben der zunehmenden Gewaltbereitschaft auch die Kosten, die dadurch entstehen. Auch wenn die Gewaltbereitschaft die Ursache nicht im Fussball oder Eishockey hat, kommen auf die Öffentlichkeit hier doch Kosten zu, die oft mehrere zehn- bis hunderttausend Franken pro Einsatz betragen. Gute Erfahrungen kann man aus den bereits seit längerer Zeit bestehenden Systemen in Grossbritannien und Deutschland ableiten. Die dort praktizierten Rayonverbote und die Meldepflicht lässt auch in der Schweiz die Hoffnung aufkeimen, dass es mit den Ausschreitungen zurück gehen könnte. In diesem Sinne dürfte jede Äusserung kontra Hoogan, Rayonverbote und Meldepflicht eine Aeusserung pro Gewalt sein.
Gedanken machen müsste man sich auch über die zu tragenden Konsequenzen. Scheinbar sind diese nicht gross genug. Zumindest andenken könnte man doch, ob die erwischten Randalierer nicht einen erheblichen Teil der verursachten Kosten bei den Sicherheitskräften tragen müssten.
Für mich bestätigt dieser Absatz des BISS zu 100% meine eigene Einschätzung. Dummerweise wird dabei nicht auf die Ursachen eingegangen, zumindest habe ich sie nirgends gefunden. Die zunehmende Gewaltbereitschaft, das durchsetzen eigener Meinungen mit Hilfe von Gewalt scheint in der Gesellschaft immer mehr akzeptiert zu werden. An der Euro 08 wurde ein Werbespot gezeigt, der das ganze auf den Punkt bringt: Wer schweigt, toleriert Gewalt.
Reaktionen auf Ausschreitungen im Fussball
Monday, 5. May 2008
Die Zeitungen sind voll, niemand ist Schuld und alle verlangen drastische Strafen. Natürlich hat das alles nichts mit der EM08 zu tun, denn dafür werden die entsprechenden "Fans" ja keine Tickets ergattert haben. Meinen zumindest die Experten:
Christian Kern, CEO der Stadionbetreiberin Basel United, betont:
Jaja... und die Tickets werden auch nicht weiterverkauft und jeder Ausweis wird überprüft... Wo er Recht hat ist mit der Aussage, dass sich Clubfussball nicht mit einer EM vergleichen lässt. Das Publikum ist gemischter. Im Stadion....
Benedikt Weibel, Euro-Delegierter der Schweiz, sagt der Zeitung «Sonntag»:
Also, keine Kameraüberwachung mehr? Oder einfach nur noch dort überwachen, wo das Risiko eh minimal ist?
Polizeisprecher Mannhardt
So im Blick Online von heute gelesen. Mir persönlich ist es eigentlich egal, wo die Krawalle stattfinden. Egal wo und wie viele. Einer ist zuviel! Die beste Aussage aber bringt Polizeisprecher Mannhardt am Schluss des Artikels noch einmal zum Thema UBS-Arena:
Na dann danke... bis die Polizei auf Platz ist, dürfte einige Zeit vergehen. Hoffen wir, dass nur die Basler Polizei so fahrlässig ist und an den anderen Standorten vorgesorgt wird. Und dass die Polizei mit offenen Augen durchs Leben geht. Es braucht nicht Verletzte, damit eingeschritten wird.
Übrigens... auch anderswo macht man sich Gedanken und sucht Schuldige... zum Beispiel im Tages Anzeiger. Da wird erklärt, dass angeblich nicht die Südkurve sondern die Fangruppierung K4 (Kreis 4, ein Stadtkreis in Zürich) für die Krawalle am Match FCB gegen FCZ vom 2. Mai 2008 verantwortlich ist. Die Südkurve habe denn auch versucht, die K4 Anhänger zu bändigen... allerdings seien diese zu gut organisiert gewesen. Liest man wiederum in einem FCZ-Forum. Dass der Tagi hier noch gleich die
Inspizient der Sicherheitsliga war übrigens Peter Landolt, seines Zeichens auch für die Sicherheit in den Stadien von Zürich zuständig...... Dort klappt es ja.
Hoffentlich war das der letzte Lehrplätz, den die Verantwortlichen zu zahlen bereit waren. Das nächste mal muss es klappen, ein Wiederholung der Ausschreitungen wie am Spiel vom 2. Mai 2008 darf es nicht mehr geben.
Video von Szenen nach dem Spiel FCB:FCZ vom 2.5.08:
Nach dem Spiel wurden die Fans des FCZ von den restlichen Zuschauern mittels mobiler Zäune und einem Sichtschutz abgegrenzt. Statt ein bischen geduldig zu sein und auch, für einmal, den Fehler bei sich selber zu suchen machen die Zürcher weiter und setzen auf Konfrontation. Dass die Polizei bei diesen Bildern auf Reizstoff und Gummischrot zurückgreift ist klar.
Frage: Wo waren die Fanbetreuer und die Verantwortlichen der Fanprojekte? Insbesondere die letzteren setzen doch immer auf Kommunikation? Aber wenn die Situation einmal aus dem Ruder läuft verstecken sie sich.... Wo sind die Sicherheitsverantwortlichen? Wo deren Vertreter in der SFL? Oder ist die SFL schon dermassen verfilzt, dass hier die Verbindungen mehr zählen als das Können und die Resultate?
Ein interessanter Artikel mit einer Zusammenfassung der Medienaussagen findet Ihr auf swissinfo. Auch der Standard aus Oesterreich berichtet...
Dass ein FCZ-Fanblog aus dem Zürcher Umfeld etwas pro FCZ-Fans berichtet verstehe ich noch einigermassen... normalerweise lese ich dort allerdings etwas neutralere Berichte. Vielleicht liegt es hier am Thema?
Christian Kern, CEO der Stadionbetreiberin Basel United, betont:
Clubfussball lässt sich mit der Euro nicht vergleichen. An der EM sind alle Tickets personifiziert und die Daten der Besitzer hinterlegt.
Jaja... und die Tickets werden auch nicht weiterverkauft und jeder Ausweis wird überprüft... Wo er Recht hat ist mit der Aussage, dass sich Clubfussball nicht mit einer EM vergleichen lässt. Das Publikum ist gemischter. Im Stadion....
Benedikt Weibel, Euro-Delegierter der Schweiz, sagt der Zeitung «Sonntag»:
Heikel wird es dagegen überall dort, wo es sehr viele Menschen und Kameras gibt, zum Beispiel in den Fanzonen.
Also, keine Kameraüberwachung mehr? Oder einfach nur noch dort überwachen, wo das Risiko eh minimal ist?
Polizeisprecher Mannhardt
Wer sich für Hunderte Franken ein Stadion-Ticket ergattert hat, trinkt sich nicht die Hucke voll und verhaut den Nebenmann. Grösser ist die Gefahr beim Public Viewing. (Anm. Public Viewing = UBS-Arena)
So im Blick Online von heute gelesen. Mir persönlich ist es eigentlich egal, wo die Krawalle stattfinden. Egal wo und wie viele. Einer ist zuviel! Die beste Aussage aber bringt Polizeisprecher Mannhardt am Schluss des Artikels noch einmal zum Thema UBS-Arena:
Die Polizei kommt nur, wenn dieser Dienst völlig überfordert ist» (Anm. Mit Dienst meint Mannhardt die Sicherheitsdienste in den Stadien und Public Viewings!)
Na dann danke... bis die Polizei auf Platz ist, dürfte einige Zeit vergehen. Hoffen wir, dass nur die Basler Polizei so fahrlässig ist und an den anderen Standorten vorgesorgt wird. Und dass die Polizei mit offenen Augen durchs Leben geht. Es braucht nicht Verletzte, damit eingeschritten wird.
Übrigens... auch anderswo macht man sich Gedanken und sucht Schuldige... zum Beispiel im Tages Anzeiger. Da wird erklärt, dass angeblich nicht die Südkurve sondern die Fangruppierung K4 (Kreis 4, ein Stadtkreis in Zürich) für die Krawalle am Match FCB gegen FCZ vom 2. Mai 2008 verantwortlich ist. Die Südkurve habe denn auch versucht, die K4 Anhänger zu bändigen... allerdings seien diese zu gut organisiert gewesen. Liest man wiederum in einem FCZ-Forum. Dass der Tagi hier noch gleich die
Secondos mit tiefem Bildungsniveaufür die Ausschreitungen verantwortlich macht scheint mir doch etwas primitiv. Vermutlich hat der herr Reporter keine Zeit gehabt, richtig zu recherchieren. Es liegt nicht am Bildungsniveau. Es gibt Journalisten, Banker und Leute aus allen Schichten, die als Hooligans unterwegs sind. Aber ich nehme gerne eine Adressliste der Beteiligten und lasse mich belehren.
Inspizient der Sicherheitsliga war übrigens Peter Landolt, seines Zeichens auch für die Sicherheit in den Stadien von Zürich zuständig...... Dort klappt es ja.
Hoffentlich war das der letzte Lehrplätz, den die Verantwortlichen zu zahlen bereit waren. Das nächste mal muss es klappen, ein Wiederholung der Ausschreitungen wie am Spiel vom 2. Mai 2008 darf es nicht mehr geben.
Video von Szenen nach dem Spiel FCB:FCZ vom 2.5.08:
Nach dem Spiel wurden die Fans des FCZ von den restlichen Zuschauern mittels mobiler Zäune und einem Sichtschutz abgegrenzt. Statt ein bischen geduldig zu sein und auch, für einmal, den Fehler bei sich selber zu suchen machen die Zürcher weiter und setzen auf Konfrontation. Dass die Polizei bei diesen Bildern auf Reizstoff und Gummischrot zurückgreift ist klar.
Frage: Wo waren die Fanbetreuer und die Verantwortlichen der Fanprojekte? Insbesondere die letzteren setzen doch immer auf Kommunikation? Aber wenn die Situation einmal aus dem Ruder läuft verstecken sie sich.... Wo sind die Sicherheitsverantwortlichen? Wo deren Vertreter in der SFL? Oder ist die SFL schon dermassen verfilzt, dass hier die Verbindungen mehr zählen als das Können und die Resultate?
Ein interessanter Artikel mit einer Zusammenfassung der Medienaussagen findet Ihr auf swissinfo. Auch der Standard aus Oesterreich berichtet...
Dass ein FCZ-Fanblog aus dem Zürcher Umfeld etwas pro FCZ-Fans berichtet verstehe ich noch einigermassen... normalerweise lese ich dort allerdings etwas neutralere Berichte. Vielleicht liegt es hier am Thema?
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Krawalle und Ausschreitungen bei Fussballspielen
Saturday, 3. May 2008
Eigentlich gehört es nicht in die Kategorie Sportliches, mit Sport haben die Vorkommnisse nur eines gemeinsam: Die Plattform. Das ist das einzige... was in Bern und Basel, ein paar Tage zuvor in Aarau passiert ist spottet jeder Beschreibung. Da geht es nicht mehr um Fans, die ein Bier zuviel getrunken haben. Es geht hier um im höchsten Grade gewaltbereite Personen, die Verletzungen Dritter nicht nur in Kauf nehmen sondern regelrecht wollen. Es hat absolut nichts mehr mit Fankultur jeglicher Art zu tun, wenn Magnesiumfackeln ins Publikum geworfen werden, Schlägereien angezettelt oder Stadien gestürmt werden. Es gibt auch keine Entschuldigung dafür. Absolut keine. Auch wenn die Politiker immer wieder Erklärungen und Entschuldigungen suchen... die Ursache ist nicht der Billettpreis oder die Warteschlange vor der Kasse. Die ursache liegt alleine in der Bereitschaft, ja im Willen Gewalt anwenden zu wollen.
Es gibt immer noch mehr Fans als Hooligans. Aber die richtigen Fans bleiben den Stadien immer mehr fern, wollen nichts mehr damit zu tun haben. Die Vereine erhalten Mails und Briefe, wieso nicht gegen die Hooligans vorgegangen wird, die Sicherheitsdienste und die Polizei dürfen / wollen aus politischen Gründen nicht durchgreifen. Das nächste Trauerspiel wird am 10. Mai in St. Gallen stattfinden. Das letzte Heimspiel des FC St. Gallen im alten Stadion Espenmoos bevor es in die AFG-Arena geht.
Was die Hooligans von Basel in Aarau (Hooligans des FCB versuchen mit Hilfe sich bereits im Stadion befindlicher Hooligans den Sektor zu stürmen, es gibt Verletzte beim Sicherheitsdienst) gemacht haben, die Zürcher in Basel (Hooligans des FCZ werfen Magnesiumfackeln in den Basler Familiensektor, auch hier gibt es Verletzte) und die Berner in Bern... die Strafe muss folgen, die Vereine müssten eine bestimmte Anzahl Auswärtsspiele ohne Fans anreisen müssen.
Das traurige Schauspiel der letzten Tage beweist es, die Hoogandatenbank ist notwendig, auch über die Euro hinaus. Es ist notwendig, hart und ohne Kompromisse durchzugreifen. Stadionverbote, Rayonverbote für mindestens 3 bis 10 Jahre. 3 D versagt, Nulltoleranz ist angesagt. Sowohl gegenüber Einzelpersonen als auch gegenüber von Gruppierungen. Es geht scheinbar nicht anders. Die Fanprojekte sind gescheitert, die SFL schläft oder macht Politik (was in Moment das gleiche ist) statt auf die erfahrenen Leute zu hören.
Es gibt immer noch mehr Fans als Hooligans. Aber die richtigen Fans bleiben den Stadien immer mehr fern, wollen nichts mehr damit zu tun haben. Die Vereine erhalten Mails und Briefe, wieso nicht gegen die Hooligans vorgegangen wird, die Sicherheitsdienste und die Polizei dürfen / wollen aus politischen Gründen nicht durchgreifen. Das nächste Trauerspiel wird am 10. Mai in St. Gallen stattfinden. Das letzte Heimspiel des FC St. Gallen im alten Stadion Espenmoos bevor es in die AFG-Arena geht.
Was die Hooligans von Basel in Aarau (Hooligans des FCB versuchen mit Hilfe sich bereits im Stadion befindlicher Hooligans den Sektor zu stürmen, es gibt Verletzte beim Sicherheitsdienst) gemacht haben, die Zürcher in Basel (Hooligans des FCZ werfen Magnesiumfackeln in den Basler Familiensektor, auch hier gibt es Verletzte) und die Berner in Bern... die Strafe muss folgen, die Vereine müssten eine bestimmte Anzahl Auswärtsspiele ohne Fans anreisen müssen.
Das traurige Schauspiel der letzten Tage beweist es, die Hoogandatenbank ist notwendig, auch über die Euro hinaus. Es ist notwendig, hart und ohne Kompromisse durchzugreifen. Stadionverbote, Rayonverbote für mindestens 3 bis 10 Jahre. 3 D versagt, Nulltoleranz ist angesagt. Sowohl gegenüber Einzelpersonen als auch gegenüber von Gruppierungen. Es geht scheinbar nicht anders. Die Fanprojekte sind gescheitert, die SFL schläft oder macht Politik (was in Moment das gleiche ist) statt auf die erfahrenen Leute zu hören.
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Cisalpino als Schlachtfeld....
Friday, 10. November 2006
Kleiner Vorfall im Cisalpino.. Fans (???) des FC Schaffhausen und des FC Thun haben sich nach dem Spiel im Cisalpino eine Schlägerei geliefert. Die Folge waren Sachbeschädigungen am Rollmaterial. Über Beschädigungen an den Fans wurde nichts bekannt, insbesondere an resp. in den Köpfen dürfte aber nichts weiter passiert sein. Wo nix ist, da geht nix kaputt! Blos Frage ich mich... wo sind die Fanverantwortlichen gewesen? Wo die Fanbetreuer und die ach so lieben und netten Leute der Fanprojekte? Ehm, und wo war die Bahnpolizei? Ist da etwas bei der Planung schief gelaufen? Das dürfte doch eigentlich klar sein, dass sicher beim einsteigen in den Zug überwacht wird, welche Gruppierungen sich bei der Abfahrt darin aufhalten könnten. Dementsprechend sollte reagiert werden. Wobei mit den Budgets, welche die entsprechenden Sicherheitsorgane heutzutage haben auch nicht mehr viel gemacht werden kann. Wundern würde es mich, wenn die Bahnpolizei für die Kontrolle in den Zügen nicht noch Billette kaufen müsste
.
Wieso werden Fans noch immer nicht hart genug bestraft? Schlägereien, auch untereinander, gefährden immer auch Unbeteiligte und die Sicherheitsorgane! Dabei haben die Klubs genug damit zu tun, untereinander die gleiche Sprache zu sprechen (und ich rede hier nicht von Röstigraben (Sprachgrenze zwischen der deutschsprachigen Schweiz und der frankophonen Schweiz) sondern vom Willen, zusammen etwas zu unternehmen. Der "Fanpass wurde nicht zuletzt wieder gekippt, weil sich einige Vereine (darunter auch seeehr grosse für Schweizer Verhältnisse) ziemlich um nicht zu sagen enorm blöd angestellt haben. WAS soll das, frage ich, nur dem harten Kern der Fans (die notabene für Stimmung in den Stadien sorgen) einen Fanpass unterjubeln zu wollen? Wieso nicht allen Besuchern von Fussballspielen eine Accesscard unterjubeln, inkl Foto und Adresse drauf? Mit Hilfe der bereits vorhandenen Elektronik könnte ein gesamtschweizerisches Billingsystem aufgezogen werden und praktisch keine Kasse müsste mehr mit Bargeld arbeiten. Praktisch.... ein paar müssten evtl ein "Notbillet" kaufen.
Keine Sau spricht von Datenschutz, wenn alle die Daten für eine Valuecard angeben müssen. Einmal Geld aufladen, dann für dieses Geld die dem Wert entsprechenden Billette kaufen. Fertig. Der Veranstalter weiss innert kürze wer und wieviele Personen im Stadion sind. Der Fan muss nicht soviel Geld mitnehmen, aht einen Ausweis der SFL dabei und alle sind glücklich. Für den Sicherheitsdienst ein positiver Nebeneffekt: Bei Fans mit Stadionverbot wird in diesem Zeitraum die Karte gesperrt.
Naja.... träume halt
Wieso werden Fans noch immer nicht hart genug bestraft? Schlägereien, auch untereinander, gefährden immer auch Unbeteiligte und die Sicherheitsorgane! Dabei haben die Klubs genug damit zu tun, untereinander die gleiche Sprache zu sprechen (und ich rede hier nicht von Röstigraben (Sprachgrenze zwischen der deutschsprachigen Schweiz und der frankophonen Schweiz) sondern vom Willen, zusammen etwas zu unternehmen. Der "Fanpass wurde nicht zuletzt wieder gekippt, weil sich einige Vereine (darunter auch seeehr grosse für Schweizer Verhältnisse) ziemlich um nicht zu sagen enorm blöd angestellt haben. WAS soll das, frage ich, nur dem harten Kern der Fans (die notabene für Stimmung in den Stadien sorgen) einen Fanpass unterjubeln zu wollen? Wieso nicht allen Besuchern von Fussballspielen eine Accesscard unterjubeln, inkl Foto und Adresse drauf? Mit Hilfe der bereits vorhandenen Elektronik könnte ein gesamtschweizerisches Billingsystem aufgezogen werden und praktisch keine Kasse müsste mehr mit Bargeld arbeiten. Praktisch.... ein paar müssten evtl ein "Notbillet" kaufen.
Keine Sau spricht von Datenschutz, wenn alle die Daten für eine Valuecard angeben müssen. Einmal Geld aufladen, dann für dieses Geld die dem Wert entsprechenden Billette kaufen. Fertig. Der Veranstalter weiss innert kürze wer und wieviele Personen im Stadion sind. Der Fan muss nicht soviel Geld mitnehmen, aht einen Ausweis der SFL dabei und alle sind glücklich. Für den Sicherheitsdienst ein positiver Nebeneffekt: Bei Fans mit Stadionverbot wird in diesem Zeitraum die Karte gesperrt.
Naja.... träume halt
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