Yomada soll nicht einfach nur ein neues Verzeichnis wie die vielen anderen werden. Ich möchte bei Yomada eine alte Idee wieder zum Leben erwecken, die eigentlich die Grundlage jeder Website im WWW sein sollte. Damals ging es darum, Informationen zu vernetzen und damit rasch allen Interessierten zugänglich zu machen. Mit der Zeit und den Suchmaschinen (vor allem Google) hat sich die Idee immer weiter verwässert. Es ging nicht mehr darum, eine möglichst gute Website zu haben und möglichst sinnvolle Informationen bereit zu stellen. SEO stand im Vordergrund. Wer besser verlinken, wer die besseren Backlinks einkaufen konnte und die besten Linknetzwerke aufgebaut hat... der stand in den Suchergebnissen weit vor den eigentlich wichtigen Webseiten. Stand? Steht, auch heute noch.
Die Idee von Yomada ist es, hier ein bisschen Gegensteuer zu geben. Während 99.5% der Verzeichnisse (man nennt sie auch Linklisten, Webkataloge, Toplisten, Directories und Artikelverzeichnisse) alle Seiten aufnehmen, wenn es nur nicht Jugendgefährdend ist, achtet Yomada streng auf die Qualität der eingetragenen Webseiten. Im Verzeichnis haben weder MFA (Made for adsense = Webseiten als reine Werbeträger)-Seiten etwas zu suchen noch Seiten, die zum Aufbau von Linknetzwerken dienen.
Wir möchten den Suchenden mit Yomada die Möglichkeit bieten, relativ rasch gute Informationen zu finden. Dass dies noch ein langer Weg ist, dessen sind wir uns bewusst. Aber mit der Hilfe der User wird aus Yomada ein WEB2.0-Verzeichnis. Ein Verzeichnis, in das die User auch fremde Seiten eintragen, wenn sie einen bestimmten Informationswert haben. Wie in DMOZ steht ein Team von Editoren bereit um die verschiedenen Einträge zu begutachten und die Beschreibung allenfalls anzupassen. Was in Yomada freigeschaltet wird soll eine Bereicherung für das Internet sein.
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