Ja, ich weiss, Alles schon mal geschrieben. Die Herren in Myanmar prUEgeln buddhistische Mönche nieder und halten sich damit an der Macht. Das gleiche in Tibet. Nun die Gretchenfrage.. WUErde sich Myanmar um die olympischen Sommerspiele bewerben, wer wUErde der Bewerbung wohl seine Stimme geben?
Wechseln wir den Schauplatz… Gar nicht weit von Myanmar entfernt ist China. Daneben Tibet, vom chinesischen Regime okkupiert und besetzt gehalten, mit an ethnischen Säuberungen grenzenden Massnahmen wird das Tibetische Volk ausgedünnt, werden hunderttausende Chinesen nach Tibet verfrachtet um die tibetische Kultur auszulöschen. China hat sich um die olympischen Sommerspiele 2008 beworben und sie erhalten. Mit der Hoffnung, das Regime wUErde die Menschenrechte etwas besser achten. Bullshit! Auch wenn der Bulle nichts dafUEr kann… da wurden politische Hoffnungen mit etwas verbunden, das man jetzt schlicht negiert. Angesprochen auf die Situation im Land Tibet verweisen die Repräsentanten des internationalen olympischen Komitees, allen voran Rogge, auf die unpolitischen Spiele.
So viel Ignoranz vor der UnterdrUEckung sollte mit einem kräftigen Schlag auf den Hinterkopf belohnt werden. Das Schlaginstrument ist frei wählbar.
Am 10. April 2006 gab die Pekinger Stadtverwaltung bekannt, dass im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele 2008 mehr als 70 lokale Gesetze und Verordnungen erlassen werden, um nicht erwUEnschte Personen von der Stadt fernzuhalten. Betroffen sind Einwohner ohne ein Hukou fUEr Peking, Wanderarbeiter, Bettler und Menschen mit geistigen Behinderungen. Die Grenzkontrollen und die UEberwachung von Nichtregierungsorganisationen sollen verschärft sowie sämtliche Proteste verboten werden. Die Einwohner Pekings werden dazu aufgerufen, während der Spiele zu Hause zu bleiben. Ausserdem sollen Personen, die regimekritisch auffallen, strafrechtlich stärker verfolgt werden.
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Die in Genf tätige Organisation COHRE (Centre on Housing Rights and Evictions) stellte die Behauptung auf, dass 1,5 Millionen Einwohner wegen der Olympischen Spiele zwangsumgesiedelt werden mUEssten. Das Organisationskomitee und das chinesische Aussenministerium entgegneten darauf, nur 6037 Personen seien von Umsiedlungen betroffen. Laut anderen Angaben sind bis Mai 2005 nicht weniger als 300.000 Einwohner umgesiedelt und zahlreiche Personen, die gegen die Umsiedlungen protestierten, von der Pekinger Polizei verhaftet worden.
QUElle=Wikipedia
Wenn ich mir das so durchlese erinnert es mich stark an Mengele und seinen FUEhrer. Sorry, aber ein dermassen faschistoides Terrorregime durch die DurchfUEhrung der olympischen Sommerspiele 2008 in die Gesellschaft einfUEhren zu wollen grenzt an die Missachtung der Geschichte. Haben wir nicht schon einmal diesen Fehler begangen? Erinnert sich niemand an die olympischen Spiele in MUEnchen 1936, als die Nationalsozialisten die Spiele erfolgreich zur Propaganda im Ausland nutzten? In Peking wird das gleiche passieren!
Ein Regime, das sich stUEtzt auf Zwangsarbeit und Massenversklavung; ein Regime, das den Krieg vorbereitet und nur durch verlogene Propaganda existiert, wie soll ein solches Regime den friedlichen Sport und freiheitlichen Sportler respektieren? Glauben Sie mir, diejenigen der internationalen Sportler, die nach Berlin gehen, werden dort nichts anderes sein als Gladiatoren, Gefangene und Spaßmacher eines Diktators, der sich bereits als Herr dieser Welt fUEhlt.
Heinrich Mann bei der Konferenz zur Verteidigung der Olympischen Idee am 6. und 7. Juni 1936 in Paris. Im Zitat können Orte und die Zeit ausgetauscht werden, alles andere bleibt sich gleich.
Wikipedia hat noch weitere Stimmen eingefangen, die kritisch zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking stehen.
Ich fUEr meinen Teil weiss, was ich zu tun habe. Weder ich noch meine Kinder werden auch nur eine Minute Fernsehen konsumieren auf einem Kanal, bei dem die Spiele UEbertragen werden. Wir werden kein Geschäft aufsuchen, in dem mit Merchandising im Zusammenhang mit den olympischen Sommerspiele 2008 in Peking Geschäfte mit der UnterdrUEckung des tibetischen Volkes gemacht werden.
Ausserdem werden wir versuchen, auch andere auf die unhaltbaren Umstände aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Wir können etwas verändern! Konsumenten an die Macht!