Globalisierung ist gut. Das wird uns seid Jahren eingeimpft und wir glauben das auch pflichtbewusst. Allerdings haben die meisten nicht ganz verstanden, warum Globalisierung gut ist. Zumindest diejenigen nicht, die trotz der Versprechen, dass alles besser wird ihren Arbeitsplatz verloren haben. Dienstleistungen nach Indien, Industrie nach China, Finanzplätze nach Offshore (weil in der EU Grossbritannien halt immer noch ein bisschen gleicher ist auch auf die Kanalinseln). Die Arbeiter bleiben natürlich hier. Dafür importieren wir das Essen der dritten Welt und füllen es in den Tank um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
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Tuesday, 17. February 2009
Ist der Bunderat krisenfest?
Friday, 6. February 2009
Eigentlich wollte ich hier ein kleines Bild einfügen... aber da ist mir der Gedanke durch den Kopf gegangen, dass man nicht immer nur schlechte Sachen publizieren soll. Na, dann verzichte ich halt auf das bild unserer sieben Zerge und schreibe nur. 
Ich (und hoffentlich viele andere auch) mache mir Gedanken, ob unsere politische Führungsetage noch in der Lage ist, die Krise zu meistern. Da wird der UBS Geld in den Rachen geworfen und auf Einfluss geflissentlich verzichtet, die dringend notwendige Sanierung der IV wird verschoben und auch sonst wird einer auf schön Wetter gemacht. Weder Ueli Maurer (der doch recht grosskotzig angetreten ist) noch die anderen Bundesrattenräte machen vorwärts und zeigen Führungsstärke. Ok, wir Schweizer waren noch nie die schnellsten (ausgenommen im F1-Training, Super G, auf den Weltmeeren usw.), aber ein bisschen Aktionismus hat noch nie geschadet, oder?
Aber nein.. da muss der Bundesrat in eigener Sache Werbung machen für die Osterweiterung der Personenfreizügigkeit um vor den Vögten in Brüssel gut dazustehen. Ach, vergessen wir nicht das Bankgeheimnis, welches in Wahrheit keines ist und darum auch so vehement verteidigt wird.
Jo, unser Bundesrat ist wirklich gut. Gut, wenn es keine Probleme gibt, die dringend angepackt werden müssen. Kommt es zu einem Grounding oder kündigt sich eines an, wird mal eben die Kasse geöffnet und Geld in die Finger genommen statt das Problem an der Wurzel zu packen.
Ich würde sagen... bei der nächsten Parlamentswahl muss ein kleiner Wechsel stattfinden. Mehr Gründe, mehr Autopartei (ups, die gibt es ja nicht mehr) und etwas weniger von den Jungs und Mädels in der Mitte. Die schlafen oder stehen unter Drogen. Anders kann ich mir den Nichtaktionismus nicht erklären.
Wobei, Aktionismus ist ja auch schädlich, wie man im Vatikan gerade sieht.... oder in Deutschland. Die subventionieren ja gerade mit Steuergeldern Autofabrikanten im Ausland. So wie wir Schweizer eine marode Luftlinie mit viel Geld flugfähig gemacht und an die Deutschen verschenkt haben.
Ich sags Euch, das Leben ist hart und ungerecht. Aber, und jetzt kommt das beste, da wir es eh nicht überleben, spielt das auch keine zu grosse Rolle. Da kann uns dann auch egal sein, wenn dieArbeitslosenStellensuchendenzahlen in den Himmel steigen:
Quelle
9668 mehr Stellensuchende als im Vormonat. Nicht Vorjahr, sondern Vormonat! Dabei nicht erfasst sind die Ausgesteuerten, diejenigen, die keine Beiträge von der AL mehr erhalten und auf die Fürsorge / das Sozialamt angewiesen sind. Nicht dabei sind auch diejenigen, die eigentlich arbeiten könnten und der IV auf der Tasche liegen. Nicht eingerechnet sind auch die 7 Zwerge im Bundeshaus, die zwar ein fürstliches Gehalt beziehen aber nicht wirklich ein Ergebnis vorweisen können. Aber die liegen uns ja auch nicht auf der Tasche, das sind nur die Arbeitslosen, diese faulen Säcke. Wenn die wollten, die könnten schon arbeiten. Bestimmt!
Tja... es geht abwärts mit uns. Aber, wie bereits erwähnt, mehr als "six feet under" kann es nicht gehen.
Und damit wir jederzeit wieder gefunden werden, wird der biometrische Pass eingeführt und so nebenbei propagandistisch gegen die Gegner gehetzt... WOW, eine gefährliche Sekte steckt hinter dem Referendum... Und? Selbst wenn die SVP himself dahinter steckt, ich unterstütze die Sache. Wenn ich anschaue, was in der EU mit den gesammelten Fingerabdrücken passieren soll... nö, brauche ich nicht.
Quelle
Ach, Du meinst wir sind ja nicht in der EU? Dann schau mal nach, wie viele Gesetze und Verordnungen klammheimlich an EU-Vorgaben angepasst wurden!
Sodele... ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und viel Zeit zum Nachdenken. Du hast noch bis am Sonntag morgen Zeit. Danach solltest Du ein Couvert mit NEIN zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit einwerfen. Nicht, weil ich etwas gegen die neuen Mitgliedsländer habe. Der Grund ist, dass die Regierung uns vernünftige Abstimmungen vorlegen sollte.
Ich (und hoffentlich viele andere auch) mache mir Gedanken, ob unsere politische Führungsetage noch in der Lage ist, die Krise zu meistern. Da wird der UBS Geld in den Rachen geworfen und auf Einfluss geflissentlich verzichtet, die dringend notwendige Sanierung der IV wird verschoben und auch sonst wird einer auf schön Wetter gemacht. Weder Ueli Maurer (der doch recht grosskotzig angetreten ist) noch die anderen Bundes
Aber nein.. da muss der Bundesrat in eigener Sache Werbung machen für die Osterweiterung der Personenfreizügigkeit um vor den Vögten in Brüssel gut dazustehen. Ach, vergessen wir nicht das Bankgeheimnis, welches in Wahrheit keines ist und darum auch so vehement verteidigt wird.
Jo, unser Bundesrat ist wirklich gut. Gut, wenn es keine Probleme gibt, die dringend angepackt werden müssen. Kommt es zu einem Grounding oder kündigt sich eines an, wird mal eben die Kasse geöffnet und Geld in die Finger genommen statt das Problem an der Wurzel zu packen.
Ich würde sagen... bei der nächsten Parlamentswahl muss ein kleiner Wechsel stattfinden. Mehr Gründe, mehr Autopartei (ups, die gibt es ja nicht mehr) und etwas weniger von den Jungs und Mädels in der Mitte. Die schlafen oder stehen unter Drogen. Anders kann ich mir den Nichtaktionismus nicht erklären.
Wobei, Aktionismus ist ja auch schädlich, wie man im Vatikan gerade sieht.... oder in Deutschland. Die subventionieren ja gerade mit Steuergeldern Autofabrikanten im Ausland. So wie wir Schweizer eine marode Luftlinie mit viel Geld flugfähig gemacht und an die Deutschen verschenkt haben.
Ich sags Euch, das Leben ist hart und ungerecht. Aber, und jetzt kommt das beste, da wir es eh nicht überleben, spielt das auch keine zu grosse Rolle. Da kann uns dann auch egal sein, wenn die
9'668 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,0% im Dezember 2008 auf 3,3% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 16'553 Personen (+14,8%).
Quelle
9668 mehr Stellensuchende als im Vormonat. Nicht Vorjahr, sondern Vormonat! Dabei nicht erfasst sind die Ausgesteuerten, diejenigen, die keine Beiträge von der AL mehr erhalten und auf die Fürsorge / das Sozialamt angewiesen sind. Nicht dabei sind auch diejenigen, die eigentlich arbeiten könnten und der IV auf der Tasche liegen. Nicht eingerechnet sind auch die 7 Zwerge im Bundeshaus, die zwar ein fürstliches Gehalt beziehen aber nicht wirklich ein Ergebnis vorweisen können. Aber die liegen uns ja auch nicht auf der Tasche, das sind nur die Arbeitslosen, diese faulen Säcke. Wenn die wollten, die könnten schon arbeiten. Bestimmt!
Tja... es geht abwärts mit uns. Aber, wie bereits erwähnt, mehr als "six feet under" kann es nicht gehen.
Der Widerstand gegen die neuen Pässe kommt von Rechts bis Links. Vertreter der Grünen Partei, der Schweizerischen Volkspartei (SVP), der Sozialdemokratischen Partei (SP) und der Eidgenössisch Demokratischen Union (EDU) unterstützen das Referendum ebenso wie die Waadtländer Partei der Arbeit (PdA), die Luzerner Junge SVP sowie Mitglieder der Schweizer Demokraten (SD)
Quelle
Ach, Du meinst wir sind ja nicht in der EU? Dann schau mal nach, wie viele Gesetze und Verordnungen klammheimlich an EU-Vorgaben angepasst wurden!
Sodele... ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und viel Zeit zum Nachdenken. Du hast noch bis am Sonntag morgen Zeit. Danach solltest Du ein Couvert mit NEIN zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit einwerfen. Nicht, weil ich etwas gegen die neuen Mitgliedsländer habe. Der Grund ist, dass die Regierung uns vernünftige Abstimmungen vorlegen sollte.
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Boni bei der UBS
Wednesday, 4. February 2009
Vorneweg... der Fehler der UBS ist es nicht, wenn die Verträge mit ihr zu ungunsten der Steuerzahler gemacht wurden. Man pumpt nicht einfach mal eben 6 Milliarden CHF in eine Bank, ohne als Aktionär tätig zu werden und weitere Bedingungen daran zu knöpfen. Man lässt es auch nicht zu, dass Boni ausbezahlt werden, solange die Bank auf staatliche Hilfe angewiesen ist und, dies der Hauptpunkt, die Bank ein Minus ausweist. Ein Minus im Ergebnis heisst nichts anderes, als dass das Team versagt hat und die Teamplayer damit kein Anrecht auf einen Bonus haben.
Aber, unsere Finma scheint da anderer Ansicht. Wieso frage ich mich nicht mal mehr. Der Präsident der Finma hat bei der UBS gearbeitet und der Vize war in der Bankenkommission. Die Finma selber wird von den Banken finanziert..... Kennt Ihr das Sprichwort, beisse nicht die Hand die dich füttert? Das könnte hier gerade so hinkommen.
Da ist es wohl auch verständlich, wenn ich absolut dafür bin, dass dem Bundesrat die finanziellen Befugnisse beim Notrecht massivst beschnitten werden. Bereits bei der Swissair hat er versagt und hunderte von Millionen in den Sand gesetzt, nur um die Swiss dann für einen symbolischen Betrag an die Lufthansa zu verscherbeln.
Bei der UBS greift der Bundesrat wieder in das Marktgeschehen ein, weigert sich aber den Marktregeln zu entsprechen und für das eingesetzte Geld entsprechenden Einfluss geltend machen zu können in dem der Bund entsprechende Aktien zeichnet.
Ich würde sagen, als Wirtschaftsgrössen kann man unsere Bundesräte nicht wirklich bezeichnen. Auch nicht als Führungspersönlichkeiten.... sie sind halt einfache Leute mit einem grossen Lohn.
Aber, unsere Finma scheint da anderer Ansicht. Wieso frage ich mich nicht mal mehr. Der Präsident der Finma hat bei der UBS gearbeitet und der Vize war in der Bankenkommission. Die Finma selber wird von den Banken finanziert..... Kennt Ihr das Sprichwort, beisse nicht die Hand die dich füttert? Das könnte hier gerade so hinkommen.
Da ist es wohl auch verständlich, wenn ich absolut dafür bin, dass dem Bundesrat die finanziellen Befugnisse beim Notrecht massivst beschnitten werden. Bereits bei der Swissair hat er versagt und hunderte von Millionen in den Sand gesetzt, nur um die Swiss dann für einen symbolischen Betrag an die Lufthansa zu verscherbeln.
Bei der UBS greift der Bundesrat wieder in das Marktgeschehen ein, weigert sich aber den Marktregeln zu entsprechen und für das eingesetzte Geld entsprechenden Einfluss geltend machen zu können in dem der Bund entsprechende Aktien zeichnet.
Ich würde sagen, als Wirtschaftsgrössen kann man unsere Bundesräte nicht wirklich bezeichnen. Auch nicht als Führungspersönlichkeiten.... sie sind halt einfache Leute mit einem grossen Lohn.
Nikolausgedicht mit Tagesaktualität
Tuesday, 9. December 2008
Man mag es kaum glauben, aber selbst auf die Lyrik hat die aktuelle Krise Einfluss. Auch wenn die Krise momentan mehr in den Köpfen stattfindet und jeder den Schiss in den Hosen hat vor Dingen die geschehen könnten.. Dabei kann man Krisen positives abgewinnen. Paramantus aktualisiert ein Gedicht von Theodore Storm und das nicht mal schlecht... es lohnt sich auf jeden Fall, mal reinzulesen.
Deine Krise als Chance?
Friday, 5. December 2008
Ok, ich verstehe Dich... Du hast manchmal das Gefühl, die Welt versteht Dich nicht. Nur Deine Frau schaut Dich so komisch an.. mit dem üblichen Gesichtsausdruck. Verstehend.. so richtig verstehend schaut sie Dich an. Dabei weisst Du gerade selber nicht, was Du denken sollst, aber Deine Frau weiss es. Wieso weiss keine Sau, aber Deine Frau weiss es einfach. Blos, sie wird Dir nichts sagen und wenn, dann nur so unwichtige Sachen wie "Ich liebe Dich mein Schatz" und " Zusammen schaffen wir das schon". Hmmm ok, denkst Du, gemeinsamer Suizid ist halber Suizid und von dem Standpunkt her betrachtet auch nur noch eine halbe Todsünde. Ausserdem soll der Tod nicht scheiden was der Pfarrer verheiratet hat. Demzufolge wäre die Exkommunikationon auch nicht mehr zu fürchten. Wer hat denn schon mal gehört, dass ein Papst einen halben Menschen exkommuniert? Niemand.. ich habe überhaupt noch nie gehört, dass ein Papst einen normalen Menschen wie Dich je mal exkommuniert hätte. Also, was solls? Übrigens... exkommunieren kann nur der Papst, also wenn Dir Dein Dorfpfarrer mit dem komischen Wort droht, kannst Du ruhig lächelnd zur nächsten Sünde schreiten.
Aber zurück zu Deiner Lebenskrise... Suizid ist ja nicht wirklich eine Lösung. OK, für Dich schon, denn Deine Probleme sind dann wirklich alle gelöst. Besser gesagt, Du hast sie elegant und ohne Chance auf Rückgabe sauber delegiert. Wobei der Begriff sauber natürlich davon abhängt. welche Art des Suizides Du wählst. Da gibt es einige... Kanone in den Mund stecken und abdrücken, heisses Wasser in die Badewanne einfüllen und sichlangsam sieden lassen die Pulsadern aufschneiden, vom Dach springen (es empfiehlt sich, hier ein Haus zu nehmen, das höher als ein Stockwerk ist), vor den Zug zu springen (den fahrenden, wohlgemerkt und nicht bei der SBB, die wollen nur Leute mit Knigge!) oder sich zu vergiften. Je nach Art des Suizides hinterlässt Du Deinen Angehörigen und der Truppe von der Tatortreinigung natürlich einiges an Arbeit und einen gehörigen Schock. Dazu noch das Unverständnis, wieso Du ausgerechnet diesen Weg gewählt hast, um Deine Krise zu bewältigen. Statt Dich vor den Zug zu werfen wäre doch auch ein netter Selbstmordanschlag auf die amerikanische Botschaft in Bern (Wahlweise auch in einer anderen Hauptstadt) eine elegante Variante?
Seien wir ehrlich zueinander... Suizid ist nicht wirklich eine Lösung. Das ist einfach zu ultimativ und macht man auf dem Lösungsweg einen Fehler ist er kaum zu korrigieren. Damit Du nun aber nicht in eine weitere Krise stolperst nur weil Du nicht weisst, was Suizid heisst habe ich für Dich Wikipedia bemüht und nach langen Verhandlungen endlich erreicht, dass ich die Erklärung von Wikipedia hier veröffentlichen darf. Exklusiv nur für Dich:
Nachdem wir das nun geklärt haben und merken, dass Suizid keine Lösung ist, sollten wir vielleicht die andere Seite des Geldscheines betrachten. Immerhin hat jeder Geldschein zwei Seiten und darum darf man nicht so leicht aufgeben. Schauen wir uns die positiven Seiten Deiner Krise an...
- Du gehst zum Arzt, damit unterstützt Du die gebeutelte Pharmaindustrie, die Krankenkassen, die MPA Deines Arztes und Deinen Arzt selber. Dazu noch eine Menge an Politikern und Möchtegernpolitikern, die gegen die zu hohen Krankenkassenprämien protestieren und all die Werbefachleute, die für die Politiker und die Pharmaindustrie arbeiten. Nicht zu vergessen, die Professoren, die der Pharmaindustrie Gefälligkeitsgutachten schreiben.
- Du gehst nicht zum Arzt, denn Du suchst lieber Hilfe bei Naturheilern, Schamanen, Krisencoaches etc. OK, weder Krankenkasse noch Pharmaindustrie verdienen an Dir, aber wenigstens der Wunderheiler und der Coach, die Dir sagen dass alles nicht so schlimm ist und Du das schon schaffst. Immerhin bist Du da alleine... zu Hause hätte Dir Deine Frau geholfen.
- Du stürzt Dich in Arbeit um zu vergessen... da freut sich Dein Chef und Deine Kollegen, denen Du die Arbeit weg nimmst. Deine Frau freut sich auch, wenn Du sie vergisst.
Du siehst, Krisen haben immer zwei Seiten. Ob nun Finanzkrise (einer verdient immer), Lebensmittelkrisen (hier auch), politische Krisen (man muss das Volk ja unterhalten, untereinander wird dann schon wieder gemauschelt), Schreibkrisen oder auch Ehekrisen (der Freund Deiner Frau profitiert wenigstens und sie selber hat auch wieder mal guten Sex).
Du willst einen vernünftigen Ratschlag für Deine ganz persönliche Lebenskrise?
Den Artikel habe ich übrigens nur geschrieben, weil ich in Ricks Revolverblatt auf das Stöckchen von Heide Liebmann aufmerksam wurde. Ich als Krisenmanager (ich manage jede Firma in die Krise
) konnte da natürlich nicht widerstehen. Wer sich wundert, wieso der Link zum Blog von Heide nofollow ist, der schaue sich die Links auf dem Blog von Heide an....
Ganz zum Schluss noch eines... es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf diesem Planeten einige Leute, denen geht es verdammt dreckig. Also hör auf zu jammern und nimm das Leben endlich selber in die Finger. Wenn Du das hier Lesen kannst, dann hast Du noch immer Strom und Wasser, einen PC / Laptop / Netbook oder was auch immer und ein Dach über dem Kopf. Schau Dich um und Du wirst sehen, es gibt viele, denen geht es wirklich dreckig!
Aber zurück zu Deiner Lebenskrise... Suizid ist ja nicht wirklich eine Lösung. OK, für Dich schon, denn Deine Probleme sind dann wirklich alle gelöst. Besser gesagt, Du hast sie elegant und ohne Chance auf Rückgabe sauber delegiert. Wobei der Begriff sauber natürlich davon abhängt. welche Art des Suizides Du wählst. Da gibt es einige... Kanone in den Mund stecken und abdrücken, heisses Wasser in die Badewanne einfüllen und sich
Seien wir ehrlich zueinander... Suizid ist nicht wirklich eine Lösung. Das ist einfach zu ultimativ und macht man auf dem Lösungsweg einen Fehler ist er kaum zu korrigieren. Damit Du nun aber nicht in eine weitere Krise stolperst nur weil Du nicht weisst, was Suizid heisst habe ich für Dich Wikipedia bemüht und nach langen Verhandlungen endlich erreicht, dass ich die Erklärung von Wikipedia hier veröffentlichen darf. Exklusiv nur für Dich:
Der Suizid (von neulateinisch suicidium aus dem Suffix sui = sich und caedere = töten, respektive caedium = Tötung; gr. autocheiria) ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit nicht mehr zu sich zu nehmen.
Nachdem wir das nun geklärt haben und merken, dass Suizid keine Lösung ist, sollten wir vielleicht die andere Seite des Geldscheines betrachten. Immerhin hat jeder Geldschein zwei Seiten und darum darf man nicht so leicht aufgeben. Schauen wir uns die positiven Seiten Deiner Krise an...
- Du gehst zum Arzt, damit unterstützt Du die gebeutelte Pharmaindustrie, die Krankenkassen, die MPA Deines Arztes und Deinen Arzt selber. Dazu noch eine Menge an Politikern und Möchtegernpolitikern, die gegen die zu hohen Krankenkassenprämien protestieren und all die Werbefachleute, die für die Politiker und die Pharmaindustrie arbeiten. Nicht zu vergessen, die Professoren, die der Pharmaindustrie Gefälligkeitsgutachten schreiben.
- Du gehst nicht zum Arzt, denn Du suchst lieber Hilfe bei Naturheilern, Schamanen, Krisencoaches etc. OK, weder Krankenkasse noch Pharmaindustrie verdienen an Dir, aber wenigstens der Wunderheiler und der Coach, die Dir sagen dass alles nicht so schlimm ist und Du das schon schaffst. Immerhin bist Du da alleine... zu Hause hätte Dir Deine Frau geholfen.
- Du stürzt Dich in Arbeit um zu vergessen... da freut sich Dein Chef und Deine Kollegen, denen Du die Arbeit weg nimmst. Deine Frau freut sich auch, wenn Du sie vergisst.
Du siehst, Krisen haben immer zwei Seiten. Ob nun Finanzkrise (einer verdient immer), Lebensmittelkrisen (hier auch), politische Krisen (man muss das Volk ja unterhalten, untereinander wird dann schon wieder gemauschelt), Schreibkrisen oder auch Ehekrisen (der Freund Deiner Frau profitiert wenigstens und sie selber hat auch wieder mal guten Sex).
Du willst einen vernünftigen Ratschlag für Deine ganz persönliche Lebenskrise?
Nimm das Leben nicht so ernst, Du überlebst es ja doch nicht!
Den Artikel habe ich übrigens nur geschrieben, weil ich in Ricks Revolverblatt auf das Stöckchen von Heide Liebmann aufmerksam wurde. Ich als Krisenmanager (ich manage jede Firma in die Krise
Finanzkrisen und andere Krisen
Tuesday, 2. December 2008
Meine Nerven... seit ein paar Tagen nenne ich einen Acer Eee-Pc 1000h mein Eigen. Wie ich so bin, genügt mir Windows nicht und ich installiere Linux. OpenLinux, wer es genau wissen will. Da funkt aber Internet nicht, also Ubuntu ausprobieren. Geht auch nicht schlecht, immerhin Kabel.. also installieren. Nur, hier scheint etwas mit dem Speicherplatz nicht zu stimmen, ich wähle die falsche Partition und schwupps, Windows ist weg. Ok, mal eben auf die Acer-Homepage gegangen und unter Deutsch Hilfe gesucht. Doch leider verstehe ich kein Deutsch. Zumindest nicht, so wie es dort geschrieben wird:
Also muss ich mich wohl mit Foren begnügen... Ubuntu läuft übrigens..... aber Mail noch nicht (also, meine lieben Gläubiger, etwas Geduld bitte). eee-ubuntu soll Abhilfe schaffen.. nur scheint mit der Installation etwas nicht zu klappen. Vermutlich... naja, vermutlich muss ich das ganze noch mal etwas rumschieben.
Aber eines sag ich Euch... mehr als 5 Stunden Akkulaufzeit, da lohnt sich der Ärger. Ausserdem, man hat ja sonst keine Sorgen. Wenn ich da an die Finanzkrise denke und all die Manager, die nun Boni zurück bezahlen müssen weil sie von der Öffentlichkeit dazu gedrängt werden... also ich weiss nicht. Finde ich nicht ganz fair, die Sache. Wer sich 20Millionen als Abgangsentschädigung ausbedingt, soll die doch auch behalten. Was ist denn das schon im Vergleich zu den 60Milliarden, die zum Beispiel die Eidgenossenschaft in die UBS einschiesst oder die mehr als 1000 Milliarden, die die USA in den Bankensektor buttern?
Ich bin übrigens etwas überrascht, wieso die Steuerzahler jetzt jammern. Als zum Beispiel die UBS Milliarden an Steuergeldern abgeliefert hat, hat keine Sau reklamiert, die Risiken seien zu hoch. Ok.. die UBS hat hunderte von Milliarden an Gewinnen eingefahren. Aber das ist ja jetzt nicht das Thema!
Da lobe ich mir meine Parkbank. Ich bekomme dort zwar keine Spesen, aber die schont wenigstens meine Nerven.
Auch wenn es bei meiner Parkbank immer gegen Ende des Jahres etwas kriselt und sie für ein paar Wintermonate die Bretter rein nimmt. Aber das kann ich verkraften und meine Finanzen auch. Die liegen nähmlich gut investiert in meiner Altersvorsorge und in Immobilien.
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Also muss ich mich wohl mit Foren begnügen... Ubuntu läuft übrigens..... aber Mail noch nicht (also, meine lieben Gläubiger, etwas Geduld bitte). eee-ubuntu soll Abhilfe schaffen.. nur scheint mit der Installation etwas nicht zu klappen. Vermutlich... naja, vermutlich muss ich das ganze noch mal etwas rumschieben.
Aber eines sag ich Euch... mehr als 5 Stunden Akkulaufzeit, da lohnt sich der Ärger. Ausserdem, man hat ja sonst keine Sorgen. Wenn ich da an die Finanzkrise denke und all die Manager, die nun Boni zurück bezahlen müssen weil sie von der Öffentlichkeit dazu gedrängt werden... also ich weiss nicht. Finde ich nicht ganz fair, die Sache. Wer sich 20Millionen als Abgangsentschädigung ausbedingt, soll die doch auch behalten. Was ist denn das schon im Vergleich zu den 60Milliarden, die zum Beispiel die Eidgenossenschaft in die UBS einschiesst oder die mehr als 1000 Milliarden, die die USA in den Bankensektor buttern?
Ich bin übrigens etwas überrascht, wieso die Steuerzahler jetzt jammern. Als zum Beispiel die UBS Milliarden an Steuergeldern abgeliefert hat, hat keine Sau reklamiert, die Risiken seien zu hoch. Ok.. die UBS hat hunderte von Milliarden an Gewinnen eingefahren. Aber das ist ja jetzt nicht das Thema!
Da lobe ich mir meine Parkbank. Ich bekomme dort zwar keine Spesen, aber die schont wenigstens meine Nerven.
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UBS, so nicht!
Monday, 20. October 2008
Die Unterstützung der UBS kommt meines Erachtens nur in Frage, wenn
a) der eingesetzte Betrag als Aktienkapital eingeschossen wird und der Bund entsprechend Aktien dafür und demzufolge auch Mitspracherecht erhält (Womit Herr Siegenthaler vielleicht noch einen gut dotieren Verwaltungsratsjob bekommen würde)
b) es eine reelle Chance gibt, die eingesetzten Mittel mit Gewinn wieder aus der Bank ziehen zu können.
Ansonsten.. Finger weg von der Bank. Mit den 6 Milliarden Finanzspritze alleine können wir allen momentan in der Schweiz von der UBS angestellten Personen einen fantastischen Sozialplan generieren. Nicht nur für diese...
Ach ja, fast vergessen... wo ist Ospel denn? Er hätte auch noch ein paar Millionen, die er meiner Meinung nach schlicht erschwindelt hat. Jeder Versicherungsvertreter bekommt die Prämie für einen Abschluss erst nach 3 Jahren, die Manager aber schon am Ende des Geschäftsjahres. Damit sie nicht nachhaltig arbeiten müssen. Es dünkt mich immer mehr, die Manager seien nur Abzocker und arbeiten nicht im Sinne der Unternehmen.
Ehm.. Herr Siegenthaler... weder die Finanzdelegationen noch der Bundesrat hat das Recht, verbindliche Zusagen in dieser Höhe zu machen. Dieses Recht steht, abschliessend, nur dem Volk zu! Das Volk wird auch demnächst abstimmen und hoffentlich die Abzockerinitiative annehmen.
Weltwirtschaftskrise
Monday, 13. October 2008
Ich hatte in der letzten Woche immer wieder mal Zeit, die Nachrichten zu verfolgen. Das Hauptthema war die grosse Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Misswirtschaft im Hypothekarsektor in den USA. Dabei bin ich für mich selber immer wieder zu einer Frage zurückgekehrt: Was interessieren mich eigentlich die Börsenkurse? Weder die Preise von Butter und Milch noch der Brotpreis hängen daran, wie viel eine bestimmte Firma wert hat. Zumal der Wert an der Börse lediglich ein Papierwert ist und die realen Werte einer Firma nicht einfach so vernichtet werden können. OK, Feuer... aber darum geht es nicht.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
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Die Finanzwelt erzittert, was kümmerts mich?
Tuesday, 16. September 2008
Foto: SD
Ein solches Beben hat es an Wall Street seit dem Schwarzen Freitag von 1929 nicht gegeben. Die Banker des Finanzdistrikts stehen vor einem Trümmerhaufen ungeahnten Ausmaßes.
Den ganzen Kommentar kannst Du hier lesen.
Eigentlich geht mir das am
Abzocker Initiative
Saturday, 13. January 2007
Wir Schweizer sind gut aufgehoben. Da wir nicht dem Grossmachtsdenken der EU und auch nicht dem Druck der Möchtegerngrossmacht EU erlegen sind, haben wir noch unsere Volksrechte. Initiative und Referendum. Im Moment läuft grade die Initiative gegen Abzocker. Kurz und Bündig, die Aktionäre sollen per Gesetz das Recht erhalten, die Löhne Ihrer Manager zu kontrollieren und zu steuern. Notabene... die Aktionäre sind bereits heute die Besitzer der Firmen und haben nichts dazu zu sagen!!!! Kanns ja wohl nicht sein, oder? Der Verwaltungsrat einer AG bestimmt die Löhne seiner Manager und die Manager schaufeln dafür den Verwaltungsräten etwas mehr Honorar zu. Erinnert mich irgendwie an Vetternwirtschaft. Gut, dass bei uns das Volk noch etwas mitreden kann.
Übrigens... die Grünen unterstützen die Initiative, habe ich heute grade gelesen. Mal gucken, was die anderen Parteien so rauslassen, schliesslich muss ich mich für die nächsten Wahlen vorbereiten
Immer schön wachsam bleiben!!
Übrigens... die Grünen unterstützen die Initiative, habe ich heute grade gelesen. Mal gucken, was die anderen Parteien so rauslassen, schliesslich muss ich mich für die nächsten Wahlen vorbereiten
Immer schön wachsam bleiben!!
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