Übrigens, nicht nur in den USA und Grossbritannien stehen die nationalen Geldinstitute Gewehr bei Fuss. Auch die europäische Zentralbank und viele andere Banken haben bereits hunderte von Milliarden in den Markt gepumpt, um die Finanzinstitute zahlungskräftig zu halten. Banken sind in der letzten Zeit penibel darauf bedacht, dass jede Filiale genügend Geld in den Kassen hat, keine der Banken will auch nur den Anschein machen, sie sei zahlungsunfähig. Dies würde den endgültigen Kollaps des Finanzsystemes bedeuten und das aus für die vielen Manager mit den Hungerlöhnen. Aber, und das ist die tragische Seite daran, ein ungleiches Mehr an Arbeitnehmern würde den Job verlieren, weil zu vielen Firmen der Kreditrahmen gesperrt würde.
Es wird Zeit, die Finanzmärkte international zurück zu binden. Es ist an der Zeit einzusehen, dass Regulation kein negativer Ausdruck ist. Gesetze regulieren das Zusammenleben in der Gesellschaft und Gesetze sollen auch die Zusammenarbeit in der Wirtschaft regeln. Kapieren wir das nicht, werden wir gemeinsam die Zeche bezahlen. Den von irgendwo muss das Geld kommen, dass die nationalen Geldinstitute in den Markt pumpen. Wenn nicht von uns, von wem dann?
Eigentlich fehlt mir im Moment nur eines.. das wissende Lächeln von Fidel. Er hat vielleicht nicht den besten Weg eingeschlagen. Wohin er mit seinem Weg gekommen wäre ist aber nicht sicher. Die VSA haben es geschafft, ein mögliches Modell vorzeitig mit einer Blockade zu zerstören. Vielleicht lächelt Fidel ja auch, bloss will ihm keiner den Triumph gönnen.
Das einzige Faktum, dass ich aus meinen Gedankengängen ziehen kann ist, es darf so nicht weiter gehen. Aber wie schon ein Kommentator auf meinem Blog geschrieben hat. Schreiben und lesen ist das eine. Handeln etwas anderes.
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