Gestern Abend habe ich einen kleine Bericht von einem 65jährigen Mann aufgeschnappt. Ich bin fast überzeugt davon, dass die Geschichte nicht zu 100% wiedergegeben wurde, aber was ich gehört habe, hat mich doch leicht geschockt...
Es geschah vor etwa 2-3 Monaten, also zwischen Februar und März 2008.
In Luterbach sind die Drückerkolonnen von Sunrise (
TDC Switzerland) unterwegs und klingeln sich durch. Auch bei W. G. (Name bekannt) klingeln sie. W. G. oder seine Frau öffnen und der junge Mann von Sunrise beginnt mit der Promotion seines Produktes. Natürlich kann der genaue Gesprächsverlauf nicht mehr wiedergegeben werden, am Ende hat W.G. auf jeden Fall unterschrieben mit der Zusage des jungen Mannes, dass er innerhalb von 7 Tagen anrufen kann und das unterschriebene Dokument dann zerrissen wird. Blauäugig, jepp. Denke ich auch...
Innerhalb von 3 Tagen hat W.G. bei der angegebenen Nummer angerufen und um Stornierung gebeten. Die Stimme am Telefon meinte jedoch, das geht nicht, unterschrieben sei unterschrieben. Nach langem hin und her meinte W.G. dann, er werde den Vertrag innert 12 Monaten kündigen.
Bei einem weiteren Telefongespräch wurde Herr W.G. bestätigt, dass der Vertrag vernichtet wurde, aber er habe ja telefonisch einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten zugestimmt... diese Aussage sei auf Band aufgenommen worden und damit beweisbar. Nach langem hin und her bietet Sunrise an, den Vertrag gegen die Erstattung von CHF 100.- "Schreibgebühren" zu stornieren. Da ist doch
was Faul im Staate Dänemark, oder nicht? Als sich W.G. weigert, auf das leicht schummrige Geschäft einzugehen droht der Mitarbeiter von Sunrise am Telefon mit Mahnungen (Mahnkosten pro Schreiben CHF 15.-), Betreibung (wie das in D heisst weiss ich gerade nicht, ist aber so etwas wie eine Verfügung zur Bezahlung, Wird der nicht nachgekommen...) und der Pfändung.
Hä? Bitte schön? Mein lieber Herr
Jens Alder, was für Leute arbeiten bei
Sunrise Communications AG? Die Aufnahme von Gesprächen ohne das Wissen der Teilnehmer ist klar gesetzeswidrig. Wenn Sie sich jetzt hinter den Aufnahmen zur Qualitätskontrolle verstecken wollen, das zieht nicht! Das Verhalten Ihrer Angestellten zeugt nicht von der Art und Weise, wie wir Sie,
Jens Alder als Chef der Swisscom in der Schweiz hier in der Schweiz kennen. Bitte stoppen Sie das Vorgehen und bringen Sie die Sache in Ordnung!
Am Schluss sei noch zu erwähnen.... W.G. ist erst aus der Intensivstation entlassen worden. Schwerer Herzinfarkt.