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trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Salve
Diejenigen die mich kennen (und das sind nicht wenige) wissen, ich bin grün angehaucht wenn es mich nichts kostet, politisch rechts wenn es nicht gegen Ausländer geht und katholisch wenn ich an eine Taufe / Firmung gehe. OK, ich bin kein Kirchgänger, das stimmt wirklich. Aber ich glaube an Gott.
Ich hasse Rassisten und versuche möglichst ohne grossen Aufwand meinen Kindern die Welt so zu hinterlassen, dass sie noch lebenswert ist. Dazu gehören Max Havelar Bananen, Einkaufen im Dorfladen mit regionalen Produkten und ein möglichst schonender Fahrstil mit meinem Diesel. Dabei habe ich ein schlechtes Gewissen, weil er noch keinen Partikelfilter hat. No, vielleicht der nächste

.
Irgendwo kommt dann der Punkt, da kippt mein Bild von
Bio und Naturnah und so. Bis jetzt sind das Bauern, die ab Hof verkaufen und Leute in schlampigen Kleidern, die auf dem Markt bei schlechtestem Wetter noch in Sandalen rumlaufen und nach den besten Biorüebli (für meine deutschen Leser: Rüebli heisst Karotte.

) suchen. Doch die Bioproduktkunden wandeln sich. Längst suchen gut betuchte Frauen beim Einkaufen und Manager in der Pause nach den BIOprodukten ihrer Wahl. Diese beschränken sich auch nicht mehr auf Aepfel, Salat und Härdöpfel (Kartoffeln), nö, da findet man auch Erdbeeren

Ausserdem Ätherische Öle / Räucherungen / Nahrungsergänzung / Kaffee / Getränke / Wein / Gewürze / Suppen / Meeresfrüchte (Bitte, wie hält man Scampi nach BIOnorm? Oder fahren die Fischkutter mit Biodiesel oder Sonnenenergie?) Süsswaren / Snacks / Apéro / Babynahrung / Waschen / Reinigen / Insektenschutz (Wie schütze ich mich Bio vor Mücken, wenn die dann mangels meinem Blut verhungern, hm?) / Kerzen usw. Erstaunlicherweise gibt es aus Kosmetika als Bioprodukt! Demnächst werden die Models mit einem Label rumlaufen... Schminke by BIO

. Dazu das übliche Körnerfutter das die Grünen ja immer und zu jeder Gelegenheit futtern.
Der neueste Trend ist, dass die Produkte auch Bio vertrieben werden. Da werden keine unnützen Bauten mehr erstellt und damit wertvolle Wiese verschandelt. Nein, es gibt jetzt Portanatura.ch, den Bioprodukteonlineshop. Bitte nicht verwechseln mit der
Porta Alpina! Obwohl bei beiden Namen Porta (=Türe) vorkommt, geht es beim einen um eine "Tür" in die Alpen und den ersten Bahnhof in einem Berg, beim anderen um einen Anbieter von Naturprodukten oder besser gesagt Bioprodukten. Porta Natura, die Türe in die Natur. OK, ich habe die vor meiner Haustüre, aber egal. Jetzt gibt es eine Porta Natura ins Internet. Ein
Internetshop für Bioprodukte. Ich bin doch glatt der Meinung, Bio ist mehrheitlich eine positive Sache. Sonst würde ich ja nicht
mehr Geld ausgeben dafür. Einen grossen Unterschied gibt es nicht mehr, die Qualität ist meist besser als bei Nichtbioprodukten. Wer isst nicht gerne Speck von glücklichen Säuen (= Schweine)? Ist doch viel aromatischer als der 0815Speck aus der Tierfabrik. Den Schweinen ist es ja auch nicht egal, wo sie die kurze Lebensdauer verbringen. Auf der Weide oder
in der Tierfabrik im Stall.
Fazit: Bio ist eine Gewissensfrage. Wer ein Gewissen hat, kann sich Bio und Nachhaltigkeit eigentlich nicht entziehen. Zumindest nicht mehr lange. Geben wir
unserer der Natur eine Chance. Unterstützen wir das
Unternehmen Natur etwas und kaufen beim Bauern, der ohne Stickstoffdünger auskommt und ohne genverändertes Saatgut. Wenn wir uns etwas sensibilisieren, dürften wir schon bald eine um ein Mü bessere Welt haben. Komm schon,
mach mit!
