Vorneweg... der Fehler der UBS ist es nicht, wenn die Verträge mit ihr zu ungunsten der Steuerzahler gemacht wurden. Man pumpt nicht einfach mal eben 6 Milliarden CHF in eine Bank, ohne als Aktionär tätig zu werden und weitere Bedingungen daran zu knöpfen. Man lässt es auch nicht zu, dass Boni ausbezahlt werden, solange die Bank auf staatliche Hilfe angewiesen ist und, dies der Hauptpunkt, die Bank ein Minus ausweist. Ein Minus im Ergebnis heisst nichts anderes, als dass das Team versagt hat und die Teamplayer damit kein Anrecht auf einen Bonus haben.
Aber, unsere Finma scheint da anderer Ansicht. Wieso frage ich mich nicht mal mehr. Der Präsident der Finma hat bei der UBS gearbeitet und der Vize war in der Bankenkommission. Die Finma selber wird von den Banken finanziert..... Kennt Ihr das Sprichwort, beisse nicht die Hand die dich füttert? Das könnte hier gerade so hinkommen.
Da ist es wohl auch verständlich, wenn ich absolut dafür bin, dass dem Bundesrat die finanziellen Befugnisse beim Notrecht massivst beschnitten werden. Bereits bei der Swissair hat er versagt und hunderte von Millionen in den Sand gesetzt, nur um die Swiss dann für einen symbolischen Betrag an die Lufthansa zu verscherbeln.
Bei der UBS greift der Bundesrat wieder in das Marktgeschehen ein, weigert sich aber den Marktregeln zu entsprechen und für das eingesetzte Geld entsprechenden Einfluss geltend machen zu können in dem der Bund entsprechende Aktien zeichnet.
Ich würde sagen, als Wirtschaftsgrössen kann man unsere Bundesräte nicht wirklich bezeichnen. Auch nicht als Führungspersönlichkeiten.... sie sind halt einfache Leute mit einem grossen Lohn.
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Boni bei der UBS
Wednesday, 4. February 2009
UBS, so nicht!
Monday, 20. October 2008
Die Unterstützung der UBS kommt meines Erachtens nur in Frage, wenn
a) der eingesetzte Betrag als Aktienkapital eingeschossen wird und der Bund entsprechend Aktien dafür und demzufolge auch Mitspracherecht erhält (Womit Herr Siegenthaler vielleicht noch einen gut dotieren Verwaltungsratsjob bekommen würde)
b) es eine reelle Chance gibt, die eingesetzten Mittel mit Gewinn wieder aus der Bank ziehen zu können.
Ansonsten.. Finger weg von der Bank. Mit den 6 Milliarden Finanzspritze alleine können wir allen momentan in der Schweiz von der UBS angestellten Personen einen fantastischen Sozialplan generieren. Nicht nur für diese...
Ach ja, fast vergessen... wo ist Ospel denn? Er hätte auch noch ein paar Millionen, die er meiner Meinung nach schlicht erschwindelt hat. Jeder Versicherungsvertreter bekommt die Prämie für einen Abschluss erst nach 3 Jahren, die Manager aber schon am Ende des Geschäftsjahres. Damit sie nicht nachhaltig arbeiten müssen. Es dünkt mich immer mehr, die Manager seien nur Abzocker und arbeiten nicht im Sinne der Unternehmen.
Ehm.. Herr Siegenthaler... weder die Finanzdelegationen noch der Bundesrat hat das Recht, verbindliche Zusagen in dieser Höhe zu machen. Dieses Recht steht, abschliessend, nur dem Volk zu! Das Volk wird auch demnächst abstimmen und hoffentlich die Abzockerinitiative annehmen.
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