Man kann sagen über die EU was man will. Niemand in der EU wird sie kritisieren. Und wenn doch, wird die Kritik herab gespielt oder gar nicht erst unter die Leute gebracht. Man erinnert sich dabei fast an die arabischen Länder... Tunesien, Ägypten, Marokko, Algerien und wie sie alle heissen. Das noch am aktuellste Beispiel, auch wenn etwas hart, mag Libyen sein. Man erinnere sich an die "Medienmitteilungen" von Gaddafi und seinen Anhängern. Ähnlich wirklichkeitsfremd wie in der EU. Wobei, zu gute halten muss man der EU... sie kümmern sich liebevoll um die richtige Krümmung von Bananen und Gurken.
Für mich ein Beweis für die Nichtexistenz einer Zusammenarbeit auf EU-Basis war aber genau der Fall in den arabischen Ländern. Die EU hat es wieder nicht geschafft, mit einer Stimme zu reden. Sie hat es nicht geschafft, Konsequenzen aus den Vorgängen in den entsprechenden Ländern zu ziehen. Ja, sie schafft es nicht einmal Hilfe zu organisieren vor Ort, an den Grenzen zu Libyen.
EU? Nein Danke!
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Monday, 28. February 2011
Frauen rein um jeden Preis
Monday, 31. January 2011
In der FAZ gelesen:
Von Holger Steltzner
Dieser Artikel wiederspiegelt meine Ansicht quasi 1:1. Wenn Frauen nach oben sollen, dann durch Qualifikation und nicht durch Quote. Unterstützen ja, in dem man sagt bis zu einem gewissen Anteil sind gleich qualifizierte Frauen einem Mann vorzuziehen. Aber nicht einfach nur durch Quoten. Weder in der Wirtschaft, noch in der Politik.
Edit... Goggi hat heute das Thema Frauenquote auch aufgenommen...allerdings mit dem Stichwort Männerquote.
Und zu dem Stichwort, da fällt mir etwas ein. Wie wäre es wenn wir die Frauenquote im Militär etwas erhöhen würden? So auf 50%.. weil, wir haben ja Gleichberechtigung in der Schweiz. Warum müssen nur Männer Militärdienst leisten?
Qualifikation statt Quote
Die Bundesregierung will Unternehmen eine Frauenquote für Führungspostionen per Gesetz vorschreiben. Tatsächlich hat die Wirtschaft nicht genügend Frauen nach oben gebracht. Aber die Personalauswahl im Betrieb ist keine Sache des Staates.
Von Holger Steltzner
Dieser Artikel wiederspiegelt meine Ansicht quasi 1:1. Wenn Frauen nach oben sollen, dann durch Qualifikation und nicht durch Quote. Unterstützen ja, in dem man sagt bis zu einem gewissen Anteil sind gleich qualifizierte Frauen einem Mann vorzuziehen. Aber nicht einfach nur durch Quoten. Weder in der Wirtschaft, noch in der Politik.
Edit... Goggi hat heute das Thema Frauenquote auch aufgenommen...allerdings mit dem Stichwort Männerquote.
Und zu dem Stichwort, da fällt mir etwas ein. Wie wäre es wenn wir die Frauenquote im Militär etwas erhöhen würden? So auf 50%.. weil, wir haben ja Gleichberechtigung in der Schweiz. Warum müssen nur Männer Militärdienst leisten?
Globalisierung, jetzt verstehe ich
Tuesday, 17. February 2009
Globalisierung ist gut. Das wird uns seid Jahren eingeimpft und wir glauben das auch pflichtbewusst. Allerdings haben die meisten nicht ganz verstanden, warum Globalisierung gut ist. Zumindest diejenigen nicht, die trotz der Versprechen, dass alles besser wird ihren Arbeitsplatz verloren haben. Dienstleistungen nach Indien, Industrie nach China, Finanzplätze nach Offshore (weil in der EU Grossbritannien halt immer noch ein bisschen gleicher ist auch auf die Kanalinseln). Die Arbeiter bleiben natürlich hier. Dafür importieren wir das Essen der dritten Welt und füllen es in den Tank um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
SVP links oder rechts?
Friday, 12. December 2008
Ja, meine lieben Freunde.. diese Frage wird doch in ernsthaft Google gestellt. Da Google nicht wirklich doof ist, leitet die Suchmaschine die Fragenden auf meinen Blog weiter und ich... muss die Frage beantworten.
Die SVP wettert gegen Ausländer, Missstände im Asylbereich und gegen jede Veränderung, die angetblich die Freiheiten der Schweiz beschneiden. Das Volk über alles und die SVP noch darüber... jeder der nicht für die SVP ist, ist dagegen und jeder der Widerspricht oder eine Wahl annimmt, für die er nicht von der SVP nominiert wurde wird aus der SVP ausgeschlossen.
Hmm... links oder rechts im politischen Spektrum? Ich würde sagen, leicht rechts.
Die SVP wettert gegen Ausländer, Missstände im Asylbereich und gegen jede Veränderung, die angetblich die Freiheiten der Schweiz beschneiden. Das Volk über alles und die SVP noch darüber... jeder der nicht für die SVP ist, ist dagegen und jeder der Widerspricht oder eine Wahl annimmt, für die er nicht von der SVP nominiert wurde wird aus der SVP ausgeschlossen.
Hmm... links oder rechts im politischen Spektrum? Ich würde sagen, leicht rechts.
wann kommt den nun die Türkei in die EU?
Monday, 24. November 2008
Quelle_ wiki
Ich meine, sie passt hervorragend in die EU. Die Politiker in der EU sind nicht besser als die türkischen Politiker. Nur sind letztere scheinbar etwas ehrlicher und sagen noch, was sie denken.
Ach.. hat jemand von einer türkischen Bank mit Problemen gehört oder dass der türkische Staat Hilfe braucht vom IWF oder von der Weltbank?
Wie Christen abstimmen sollen
Friday, 21. November 2008
Im Namen Gottes des Allmächtigen!
Das Schweizervolk und die Kantone,
in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit
und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit
zu leben,
im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegen-
über den künftigen Generationen,
gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Vol-
kes sich misst am Wohl der Schwachen,
Hmm... eine Differenz zwischen Christen und Schweizern zu finden ist für mich nur möglich, in dem ich die Christen aufspalte in radikale Christen und vernünftige Christen. So wie es auch radikale Moslems und vernünftige Moslems gibt. Nur dass niemand von einem radikalen Christ spricht, wenn er den Namen Bush in den Mund nimmt. Komischerweise... aber sonst müsste er in einem Atemzug mit dem radikalen Moslem im Iran genannt werden. Oder nicht? Aber ich schweife ab vom Thema... ja , wie nun soll ein Christ am 30. November abstimmen? Ich sehe für mich keinen Gewissenskonflikt, wenn ich als Christ so abstimme, wie ich es bereits kommuniziert habe. Einfach, weil ich mit diesen Grundwerten erzogen wurde. Also... sollten Christen so abstimmen wie ich, oder?
Ungarn bedankt sich
Friday, 31. October 2008
Ungarn bedankt sich... für was? Dafür, dass wir nach den Aufständen in Ungarn 1956 unkompliziert Studenten aufgenommen haben.
Da müsste man eigentlich sagen.... nichts zu danken. Selbstverständlich würden wir das jederzeit wieder machen. Solange keine Roma, Schwarze, Sinti und sonstige Lebenskünstler darunter sind. Da müssten wir dann nämlich mit einem Referendum rechnen von unserer heiss geliebten Volkspartei der Schweiz. Damit wir nicht von Fremden überschwemmt werden und unsere Eigenheiten behalten können. Würden sie sagen... Oder vielleicht würde die SVP irgend einen Vergleich zum Naziregime herstellen und damit beweisen, dass sie hervorragend argumentieren können. Bange machen gilt nicht.. mit Ausnahme der SVP.
Es ist nicht selbstverständlich, was unsere Grosseltern damals gemacht haben. Auch damals gab es Widerstände, auch damals mussten die Verantwortlichen vermutlich einiges an Kritik einstecken. Aber... ich denke, wir sind noch immer auf dem richtigen Weg. Auch wenn wir manchmal am Rand des Weges gehen.
Da müsste man eigentlich sagen.... nichts zu danken. Selbstverständlich würden wir das jederzeit wieder machen. Solange keine Roma, Schwarze, Sinti und sonstige Lebenskünstler darunter sind. Da müssten wir dann nämlich mit einem Referendum rechnen von unserer heiss geliebten Volkspartei der Schweiz. Damit wir nicht von Fremden überschwemmt werden und unsere Eigenheiten behalten können. Würden sie sagen... Oder vielleicht würde die SVP irgend einen Vergleich zum Naziregime herstellen und damit beweisen, dass sie hervorragend argumentieren können. Bange machen gilt nicht.. mit Ausnahme der SVP.
Es ist nicht selbstverständlich, was unsere Grosseltern damals gemacht haben. Auch damals gab es Widerstände, auch damals mussten die Verantwortlichen vermutlich einiges an Kritik einstecken. Aber... ich denke, wir sind noch immer auf dem richtigen Weg. Auch wenn wir manchmal am Rand des Weges gehen.
Sehnsucht nach BR Blocher
Friday, 5. September 2008
Jaja... das waren noch Zeiten, als Alt-Bundesrat Blocher noch aktiv war in der Schweizer Politik. Ich mochte seine träfen Worte, wie er die jeweiligen Situationen im Griff hatte und vor allem, dass er immer über alles Bescheid wusste. Er konnte alles besser als die anderen. Aber wirklich. Das hört man doch noch heute von der SVP. Er war so gut, dass er seinen Job im Schlaf erledigen konnte. Ich sehne mich wirklich nach Blocher zurück.
Happy Weekend... morgen hört Ihr vermutlich fast nichts von mir. Ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem treu!
Happy Weekend... morgen hört Ihr vermutlich fast nichts von mir. Ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem treu!
Drohungen gegen Politiker sind normal
Wednesday, 3. September 2008
Bundesrat Schmid und seine Familie wird bedroht. Die Initianten der sogenannten "Offroader-Initiative" werden ebenfalls mit dem Tod bedroht... Wo sind wir eigentlich? In Italien oder in Spanien, wo Politiker mit Rückgrat (oder eben gerade ohne dasselbe) Angst um das eigene und das Leben der Familienangehörigen haben müssen? Es kann doch nicht sein, dass in der Schweiz Politiker Angst um Leib und Leben haben müssen, nur weil sie eine Meinung vertreten! Gilt Meinungsfreiheit denn nicht auch für Politiker? All die Fundis, die unsere Traditionen schätzen und all die Stammtischpolitiker, die so offen im Restaurant über die Politiker schimpfen dürfen, haben ja die gleichen Rechte. Wieso darf nicht auch ein BR oder ein anderer Politiker seine Meinung vertreten und sie, als Beispiel, mittels einer Initiative zu Durchbruch verhelfen?
Ich bin überzeugt das sind die gleichen Leute die bei Besuch aus dem Ausland stolz erzählen, dass Stars und Politiker in der Schweiz keine Bodyguards benötigen. Hoffentlich sind sie auch Kunden der SBB und lernen dort etwas mehr Anstand. Gerüchteweise habe ich vernommen, dass in den Benimmregeln der SBB nun auch der Satz aufgenommen werden soll "Du sollst keine Menschen bedrohen".
Vielleicht lesen hier auch die richtigen Leute mit (falls sie Lesen können) mit und begreifen, was sie damit anstellen. Die Hemmschwellen sinken immer tiefer.....
Ich bin überzeugt das sind die gleichen Leute die bei Besuch aus dem Ausland stolz erzählen, dass Stars und Politiker in der Schweiz keine Bodyguards benötigen. Hoffentlich sind sie auch Kunden der SBB und lernen dort etwas mehr Anstand. Gerüchteweise habe ich vernommen, dass in den Benimmregeln der SBB nun auch der Satz aufgenommen werden soll "Du sollst keine Menschen bedrohen".
Vielleicht lesen hier auch die richtigen Leute mit (falls sie Lesen können) mit und begreifen, was sie damit anstellen. Die Hemmschwellen sinken immer tiefer.....
Das Internet ist Kultur
Friday, 22. August 2008
Da bin ich auf Newsseiten auf der Suche nach dem Thema Internet und finde eigentlich nichts. OK, ich suche im Thema Kultur. Falsch? Wieso denn? Hat sich nicht eine Kultur entwickelt, wie wir uns im Netz bewegen und wie wir das Netz gestalten? Man könnte die einzelnen Teile des Netzes natürlich voneinander trennen, dann hätten wir vermutlich verschiedene Ressorts (wenn ich mir den Vergleich mit der Redaktion einer Tageszeitung erlauben darf):
Im Internet wird ge- und verkauft. Handel findet statt, sogar Aktien werden gehandelt und der Zahlungsverkehr kann über das Netz abgewickelt werden. Also gehört es in das Ressort Wirtschaft, oder nicht?
Im Internet werden Bücher geschrieben, Filme veröffentlicht und Musik wird kritisiert. Also gehört das Internet in das Ressort Kunst.
Im Internet wird gesucht, es werden Daten mit den bestmöglichen technischen Mitteln zur Verfügung gestellt und immer wieder optimiert. Damit gehört das Internet in das Ressort Technik.
Das Internet bietet die Basis sich Freunde zu suchen und Hilfe zu finden. Damit würde das Internet in das Ressort Lebenshilfe gehören.
Hmmm... vielleicht gehe ich das ganze ja von einer falschen Richtung an. Kann man Kultur eigentlich fassen und beschreiben? Mir gefällt in diesem Zusammenhang am besten die Erklärung von Wiki im wissenschaftlichen Bezug zum Begriff Kultur:
Damit ist für mich klar, unsere Kultur wandelt sich, wir verändern sie unbewusst und arbeiten stetig daran. War nett, das mal festzuhalten. Jetzt muss ich nur noch wissen, was genau die Kulturkommission macht und wieso ich für meine Arbeit im Internet keine Zuschüsse erhalte.
Übrigens... Schweine haben auch Kultur. Sie leben einfach in den Tag hinein. Einziger Sinn und Zweck, der von aussen zu sehen ist: Überleben und vermehren. Aber so schlecht ist das Schweineleben ja gar nicht, oder?
Hmmm... vielleicht gehe ich das ganze ja von einer falschen Richtung an. Kann man Kultur eigentlich fassen und beschreiben? Mir gefällt in diesem Zusammenhang am besten die Erklärung von Wiki im wissenschaftlichen Bezug zum Begriff Kultur:
Menschliche Gesellschaften leben nach selbstdefinierten oder traditierten Regeln und geben diese Regeln in spezifischer Art und Weise an ihre Nachfahren weiter. Mit Kultur ist demnach die Gesamtheit der Verhaltenskonfigurationen oder auch der Symbolgehalte (Religion, Kunst und Wissen) einer Gesellschaft gemeint. Diese ideelle Kultur wird manchmal unterschieden von der materiellen Ausstattung der Gesellschaft ("materielle Kultur").
Damit ist für mich klar, unsere Kultur wandelt sich, wir verändern sie unbewusst und arbeiten stetig daran. War nett, das mal festzuhalten. Jetzt muss ich nur noch wissen, was genau die Kulturkommission macht und wieso ich für meine Arbeit im Internet keine Zuschüsse erhalte.
Übrigens... Schweine haben auch Kultur. Sie leben einfach in den Tag hinein. Einziger Sinn und Zweck, der von aussen zu sehen ist: Überleben und vermehren. Aber so schlecht ist das Schweineleben ja gar nicht, oder?
Liberal, konservativ oder doch lieber sozial
Thursday, 17. July 2008
Man kennt das ja. Da scheint ein Politiker eine gute Idee zu haben, dann machen es die anderen sofort nach. Nennen wir den Politiker einfach mal Blair. Der dachte sich, wenn ich meine Partei ein bisserl in die Mitte schubse, verärgere ich nur ein paar konservative und erhalte dafür ein paar verlassene Wähler aus der Mitte. Schwups, das hat geklappt. Allerdings nur ein paar Jährchen, danach haben die Wähler das Fähnchen im Wind gesehen und gemerkt, der macht nicht Politik, der hängt einfach nur an der Macht.
Schröder hat das gleiche gemacht.. er hat seine Partei ein bisschen in die Mitte gerückt und eine Fähnchen im Wind-Politik gemacht. Merkel und ihre Partei haben sich mal eben mit dem Lieblingsrivalen in Deutschland verbündet und so gezeigt... die sind so schlimm gar nicht. Nur, scheinbar ist es nicht des Volkes Wille. Je länger, desto mehr merken es die Damen und Herren, es geht so nicht.
Die Schweizer Politiker merken auch langsam und beginnen sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren. Rechts muss sich in der Opposition noch etwas zurechtfinden und Links im Thema Sicherheit. Aber wieso nicht Themen diskutieren, die bislang der anderen Seite überlassen wurden? Wieso nicht nach Lösungen suchen und Wege aufzeigen, Alternativen bieten?
Ob Liberal, sozial, konservativ oder ein mischmasch daraus. Eigentlich egal, oder nicht? Solange die Politiker integere Politik machen und nicht Machtinteressen einiger Geldgeber vertreten.
Schröder hat das gleiche gemacht.. er hat seine Partei ein bisschen in die Mitte gerückt und eine Fähnchen im Wind-Politik gemacht. Merkel und ihre Partei haben sich mal eben mit dem Lieblingsrivalen in Deutschland verbündet und so gezeigt... die sind so schlimm gar nicht. Nur, scheinbar ist es nicht des Volkes Wille. Je länger, desto mehr merken es die Damen und Herren, es geht so nicht.
Die Schweizer Politiker merken auch langsam und beginnen sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren. Rechts muss sich in der Opposition noch etwas zurechtfinden und Links im Thema Sicherheit. Aber wieso nicht Themen diskutieren, die bislang der anderen Seite überlassen wurden? Wieso nicht nach Lösungen suchen und Wege aufzeigen, Alternativen bieten?
Ob Liberal, sozial, konservativ oder ein mischmasch daraus. Eigentlich egal, oder nicht? Solange die Politiker integere Politik machen und nicht Machtinteressen einiger Geldgeber vertreten.
Verbotene nachrichtendienstliche Tätigkeiten in der Schweiz
Monday, 14. July 2008
Europa wacht auf, die Schweiz ist geistig noch etwas im Pyjama. Immerhin aber wacht das Fedpol über uns und bestätigt, was wir immer schon wissen sollten. Blos dachte vermutlich jeder von uns, wir leben auf eine Wolke aus Schokolade und kein Geheimagent 007 kommt bis zu uns durch.... Dumme Schweizer. Oder sollte ich besser schreiben, naive Schweizer? Schon der Aufschrei im Fall Nestlégate und den damit in Zusammenhang stehenden investigativen Tätigkeiten der Securitas für Nestlé im Bereich G8-Gipfel(i) liess mich am geistigen Horizont meiner Mitbürger zweifeln.
Das Fedpol bestätigt nun, was ich bereits vor ein paar Tagen geschrieben habe. Es gibt immer mehr Fälle, bei denen Wirtschaftsspionage betrieben wird. Im BISS 2007 listet die Fedpol eindeutige Fälle auf, bei denen fremde, staatliche Organisationen mitmischen und Firmen dazu bewegen wollen, Produktionsdaten preis zu geben. Dabei ist sowohl der Mensch Zielscheibe als auch elektronische Datenträger (Internetseiten, Verbindungen in interne Systeme via Internet). Diplomaten, private Sicherheitsfirmen, Nachrichtendienste fremder Länder, die Angriffe nehmen zu und wer sich nicht zu schützen weiss oder denkt, er müsse sich nicht schützen wird früher oder später erfahren, dass sein Produkt bereits in China oder einem anderen Staat produziert wird.
Auch die Schweiz wurde mehrfach das Ziel solcher Angriffe. Die Nachrichtendienste vermuten hier staatliche Auftraggeber, können es aber auf Grund fehlender technischer Möglichkeiten nicht beweisen. Die Fedpol schreibt dazu aber klar und deutlich: Die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten werden zunehmen. Ob aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen ist egal. Oft ist beides miteinander verbunden, die politisch gesteuerten Nachrichtendienste unterstützen die heimische Wirtschaft beim beschaffen von wichtigen Informationen.
Einzig ein Punkt stört mich beim entsprechenden Bericht des BISS 2007 zum Thema nachrichtendienstliche Tätigkeiten in der Schweiz. Das Fedpol teilt scheinbar die Nachrichtendienste immer noch in Ost und West. Ich bin hier klar der Meinung, ob China oder VSA, beiden darf nicht vertraut werden.
Schweiz, bitte aufwachen.
Das Fedpol bestätigt nun, was ich bereits vor ein paar Tagen geschrieben habe. Es gibt immer mehr Fälle, bei denen Wirtschaftsspionage betrieben wird. Im BISS 2007 listet die Fedpol eindeutige Fälle auf, bei denen fremde, staatliche Organisationen mitmischen und Firmen dazu bewegen wollen, Produktionsdaten preis zu geben. Dabei ist sowohl der Mensch Zielscheibe als auch elektronische Datenträger (Internetseiten, Verbindungen in interne Systeme via Internet). Diplomaten, private Sicherheitsfirmen, Nachrichtendienste fremder Länder, die Angriffe nehmen zu und wer sich nicht zu schützen weiss oder denkt, er müsse sich nicht schützen wird früher oder später erfahren, dass sein Produkt bereits in China oder einem anderen Staat produziert wird.
Auch die Schweiz wurde mehrfach das Ziel solcher Angriffe. Die Nachrichtendienste vermuten hier staatliche Auftraggeber, können es aber auf Grund fehlender technischer Möglichkeiten nicht beweisen. Die Fedpol schreibt dazu aber klar und deutlich: Die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten werden zunehmen. Ob aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen ist egal. Oft ist beides miteinander verbunden, die politisch gesteuerten Nachrichtendienste unterstützen die heimische Wirtschaft beim beschaffen von wichtigen Informationen.
Einzig ein Punkt stört mich beim entsprechenden Bericht des BISS 2007 zum Thema nachrichtendienstliche Tätigkeiten in der Schweiz. Das Fedpol teilt scheinbar die Nachrichtendienste immer noch in Ost und West. Ich bin hier klar der Meinung, ob China oder VSA, beiden darf nicht vertraut werden.
Schweiz, bitte aufwachen.
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SVP verliert, BDP gewinnt
Tuesday, 8. July 2008
Will man einer Umfrage des Tages Anzeiger glauben schenken, verliert die SVP an Wählerstimmen, die BDP kommt auf gute 4 %. Die SVp kam bei den letzten Wahlen noch auf 29%, gem. der repräsentativen Umfrage jetzt noch auf 23%. Ich frage mich, wohin sich die fehlenden 2% gewandt haben. FDP? CVP? Grünliberale? Man mag hoffen, dass der rechte Flügel etwas zurückgebunden und der linke Flügel des Parlamentes darob nicht allzu übermütig wird.
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