Die Hisbollah und Israel tauschen Gefangene aus. Richtigerweise müsste es heissen, Israel holt zwei junge, tote Soldaten nach Hause und entlässt dafür mehrere Terroristen der Hisbollah aus den Gefängnissen. Für mich eigentlich nicht begreiflich, auch wenn ich mit der israelischen Politik nicht immer einverstanden bin. Da werden bekannte, gefährliche Teroristen freigelassen für zwei tote Soldaten. Was für ein Zeichen an die radikalen, gewaltbereiten Kräfte im Nahen Osten. Was für ein Zeichen, das die israelische Regierung hier gesetzt hat an die Länder Iran und Syrien, die Hauptunterstützer der Hisbollah.
Ich kann den Schmerz der Familien der Toten vermutlich erahnen, zumindest ansatzweise. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Heimführung der toten Soldaten für die Hinterbliebenen ein Trost sein kann.
Trotzdem verstehe ich es nicht, warum Israel ein dermassen falsches Zeichen an die radikale Hisbollah und ähnliche Organisationen sendet. Jetzt müsste es doch heissen.. Kidnappt einen Israeli, tötet ihn und macht danach einen Gefangenenaustausch.
Entries tagged as Israel
Israel und Hisbollah
Saturday, 19. July 2008
Judenstern und Islamophobie
Tuesday, 6. May 2008
Diese Bilder brauchen nicht viele Worte... und drücken meine Bedenken sehr gut aus. Ein Pfennig für Eure Gedanken.....

Alter Mann arbeitet für den Frieden
Wednesday, 23. April 2008
Während in den VSA die Vorwahlen noch immer im Gang sind und die Demokraten Clinton und Obama sich weiterhin ein Kopf an Kopf-Rennen liefern arbeitet im Hintergrund ein alter Mann weiter an einer grossen Sache. Jimmy Carter, ehemaliger Präsident der VSA hat geschafft, was kaum jemand vor ihm fertig brachte. natürlich hat die israelische Regierung wieder einmal protestiert... aber einmal mehr umsonst. Jimmy Carter hat die Hamas soweit gebracht, dass sie die Friedensbemühungen auf der Basis der Grenzen von 1967 und mit der Unterstützung des palästinensischen Volkes nicht mehr untergraben werden.
Syrien ist, laut Aussagen von Baschar al-Assad, sogar zu Gesprächen mit Israel bereit. Unter türkischer Vermittlung werden angeblich seit einiger Zeit Verhandlungen geführt, wie die Verhandlungen wieder aufgenommen werden sollen. Man erinnere sich, Syrien hatte vor 8 Jahren die Vorschläge Israels abgelehnt, das sich aus dem grössten Teil der strategisch wichtigen Golanhöhen zurückziehen wollte. Israel will jetzt die Beziehungen von Syrien mit der Hisbollah auf die Traktandenliste bringen.
Seien wir optimistisch... wird das Problem Israel - Palästine gelöst sind einige andere Probleme auch gelöst. Syrien und auch die Hisbollah hätten dann ein gewaltiges Argument weniger, auch dem Mufti im Iran würde einige Argumente weggenommen. Allerdings müsste sich Israel dann um die internen Strukturprobleme kümmern. Wie bei den VSA konnte Israel bis heute von internen Problemen mit Hinweisen auf die Sicherheit des Landes entfliehen.
Ich meine, das wäre doch eine gute Sache... lieber ein paar interne Probleme als ständig in Angst leben.
Syrien ist, laut Aussagen von Baschar al-Assad, sogar zu Gesprächen mit Israel bereit. Unter türkischer Vermittlung werden angeblich seit einiger Zeit Verhandlungen geführt, wie die Verhandlungen wieder aufgenommen werden sollen. Man erinnere sich, Syrien hatte vor 8 Jahren die Vorschläge Israels abgelehnt, das sich aus dem grössten Teil der strategisch wichtigen Golanhöhen zurückziehen wollte. Israel will jetzt die Beziehungen von Syrien mit der Hisbollah auf die Traktandenliste bringen.
Seien wir optimistisch... wird das Problem Israel - Palästine gelöst sind einige andere Probleme auch gelöst. Syrien und auch die Hisbollah hätten dann ein gewaltiges Argument weniger, auch dem Mufti im Iran würde einige Argumente weggenommen. Allerdings müsste sich Israel dann um die internen Strukturprobleme kümmern. Wie bei den VSA konnte Israel bis heute von internen Problemen mit Hinweisen auf die Sicherheit des Landes entfliehen.
Ich meine, das wäre doch eine gute Sache... lieber ein paar interne Probleme als ständig in Angst leben.
Posted by Meinereiner
at
08:00
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: Baschar al-Assad, Carter, Frieden, Golanhöhen, Hamas, Iran, Israel, Jimmi, Naher Osten, Syrien
Ronald Lauder kritisiert die Schweiz
Tuesday, 1. April 2008
Ronald Lauder, der Präsident des JUEdischen Weltkongresses WJC kritisiert die Schweizer Aussenpolitik im Bezug auf den Besuch der Schweizer Aussenministerin Calmy-Rey im Iran. Es bezeichnet den Besuch als “fehlgeleitet” und als propagandistischen Erfolg der Mullahs. UEbrigens kritierst Lauder auch die Ernennung von Jean Ziegler zum Berater des Menschenrechtrates.
Mein lieber Herr Lauder
Auch wenn Sie hundert Mal einer Religion Volk angehören, dem in der Vergangenheit viel Schaden zugefUEgt wurde berechtigt Sie das noch lange nicht, anderen Ländern in die Suppe spucken zu dUErfen. Solange Israel die Menschenrechte mit FUEssen tritt, ein Volk behandelt wie den letzten Dreck und ihm die Lebensgrundlagen entzieht, solange sollten Sie auf Ihr vorlautes Mundwerk sitzen und im eigenen Vorgarten fUEr Ordnung sorgen. Es geht Sie einen, entschuldigen Sie bitte den Ausdruck, Scheiss an was unsere Aussenministerin macht. Nicht zuletzt das Kriegstreiben der israelischen und der amerikanischen Regierungen hat die Region dermassen destabilisiert. Ob im Iran nun Mullahs, in Israel ultraorthodoxe Juden und in den VAS fanatisch konservative Christen… eines haben sie gemeinsam: Sie sind verblendet und sehen die Tatsachen nicht mehr. Sie sehen nur noch die fUEr sich selber und das eigene Weltbild sinnvolle Wahrheit. Leider aber ist Wahrheit relativ, jeder hat seine eigene.
Herr Lauder, fUEr die Schweiz kann ich Ihnen leider nicht Hausverbot geben, aber in meinem Haus sind Sie eine unerwUEnschte Person und haben hiermit Hausverbot. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Sie UEberhaupt je in die Nähe meines Hauses kommen… was ich als absoluten Vorteil betrachte. Am besten aber ist sie gehen nach Palästina (oder soll ich besser sagen in die von Israel besetzen und ausgehungerten Gebiete?). KUEmmern Sie sich um die Menschen fUEr die der israelische Staat die Verantwortung UEbernommen hat, sie aber nicht wahrnimmt. Zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat: Vergleichen Sie Israel nie mit dem Iran, sie könnten schlecht dabei wegkommen!
Mein lieber Herr Lauder
Auch wenn Sie hundert Mal einer Religion Volk angehören, dem in der Vergangenheit viel Schaden zugefUEgt wurde berechtigt Sie das noch lange nicht, anderen Ländern in die Suppe spucken zu dUErfen. Solange Israel die Menschenrechte mit FUEssen tritt, ein Volk behandelt wie den letzten Dreck und ihm die Lebensgrundlagen entzieht, solange sollten Sie auf Ihr vorlautes Mundwerk sitzen und im eigenen Vorgarten fUEr Ordnung sorgen. Es geht Sie einen, entschuldigen Sie bitte den Ausdruck, Scheiss an was unsere Aussenministerin macht. Nicht zuletzt das Kriegstreiben der israelischen und der amerikanischen Regierungen hat die Region dermassen destabilisiert. Ob im Iran nun Mullahs, in Israel ultraorthodoxe Juden und in den VAS fanatisch konservative Christen… eines haben sie gemeinsam: Sie sind verblendet und sehen die Tatsachen nicht mehr. Sie sehen nur noch die fUEr sich selber und das eigene Weltbild sinnvolle Wahrheit. Leider aber ist Wahrheit relativ, jeder hat seine eigene.
Herr Lauder, fUEr die Schweiz kann ich Ihnen leider nicht Hausverbot geben, aber in meinem Haus sind Sie eine unerwUEnschte Person und haben hiermit Hausverbot. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Sie UEberhaupt je in die Nähe meines Hauses kommen… was ich als absoluten Vorteil betrachte. Am besten aber ist sie gehen nach Palästina (oder soll ich besser sagen in die von Israel besetzen und ausgehungerten Gebiete?). KUEmmern Sie sich um die Menschen fUEr die der israelische Staat die Verantwortung UEbernommen hat, sie aber nicht wahrnimmt. Zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat: Vergleichen Sie Israel nie mit dem Iran, sie könnten schlecht dabei wegkommen!
(Page 1 of 1, totaling 4 entries)
Beitraege






