Entries tagged as China
Brennender Mönch erschossen
Saturday, 28. February 2009
Und da passt es den chinesischen Besatzern natürlich gar nicht, dass die tibetischen Mönche sich anzünden. Darum wird standrechtlich erschossen statt gelöscht. Die Politik Chinas... wer wundert sich? So lange, wie die VSA, die EU und auch die Schweiz den Chinesen geradezu in den Arsch kriechen, solange wird sich auch nichts ändern.
Schuhe werden verboten
Thursday, 5. February 2009
Wer sich nicht mehr daran erinnern mag... ein irakischer Journalist hatte dem amerikanischen Ex-Präsidenten Bush einen Schuh angeworfen. Vermutlich wollte er ihm damit seine Hochachtung vor der Arbeit des ehemaligen Präsidenten ausdrücken. Der Schuhwerfer will nun laut Gerüchten Asyl in der Schweiz beantragen, ein Werbevertrag mit der Firma Bally soll bereits ausgearbeitet sein und wartet nur noch auf die Unterschriften.
Dass nun in England ein Trittbrettfahrer
Sagen wir es mal so... Bally wird vermutlich bald einmal genügend prominente Werbeträger haben. Aber ob Schuhwerfer besser sind als Schuhträger sei dahingestellt.
Skype in China wird überwacht
Thursday, 9. October 2008
Was Citizen Lab über das Joint Venture der Skype-Mutter Ebay mit der chinesischen Firma TOM-Online aus Honkong berichten passt zwar ins chinesische Bild, aber dass auch Daten von Ausländern gesammelt werden, die mit Menschen in China kommunizieren scheint mir dann doch ein bisschen daneben. Zumal die Daten recht öffentlich bereit liegen und von jedem versierten Computeranwender abgerufen werden können.
Citizen Lab meint den auch
Unsere Enthüllungen zeigen beunruhigende Verstöße gegen die Sicherheit und Privatsphäreund
Vertrauen in eine bekannte Marke wie Skype ist eine unzureichende Garantie, wenn es um Zensur und Überwachung geht.
TOM meint lapidar dazu
als chinesisches Unternehmen halten wir uns an Regeln und Vorschriften in China, wo wir unsere Geschäfte verfolgen
Jaja... vertraue nie jemandem, der mit Chinesen Geschäfte macht. Auch Skype nicht.
Melaninprodukte auch in Europa
Friday, 3. October 2008
Wer sonst noch alles davon betroffen ist... keine Ahnung. Aber wenn man Cadburry und Nestlé als Massstab nimmt, dürfte so einiges im Argen liegen und es würde mich nicht wundern, wenn auch bei Artikeln von Kraft-Suchard Melanin gefunden wird. Schlimm ist, dass wir nicht wissen, in welchen Produkten genau Melanin gefunden wurde. Immerhin haben sowohl Nestlé als auch Cadburry diverse Markenrechte.
Ich frage mich, was Melanin überhaupt in Lebensmitteln zu suchen hat. Schliesslich ist es selber kein Lebensmittel und auch kein Geschmacksträger. Es erhöht lediglich den Proteingehalt in den Lebensmitteln (damit die Milch mit Wasser gestreckt werden kann), allerdings mit fatalen Folgen für die kleinen Konsumenten.
Zehn Prozent chinesischer Milchproben verunreinigt
Auch Speiseeis, Joghurt und Milchgetränke sind mit Giftstoff Melamin verunreinigt - Laut offiziellen Angaben bisher vier Babys gestorben - EU fordert schärfere Importkontrollen
Quelle
Es tröstet mich auch nicht, wenn in Deutschland davon gesprochen wird, dass der Konsum von einzelnen Täfeli nicht gesundheitsschädlich ist. Welches Kind isst einzelne Täfeli, bitte schön? Am liebsten doch gleich die ganze Packung und dann noch eine...
Meiner Meinung nach sollten den Konzernen empfindliche Strafen bis zur vollständigen Gewinnabschöpfung auferlegt werden. Dann merken auch die Aktionäre, dass Gewinnsteigerung um jeden Preis nicht alles sein kann. Ethik gehört in ein Unternehmen und sollte stärker gewichtet werden als der Gewinn. Leider ist es im Moment noch umgekehrt.
Der Vorfall zeigt wieder einmal, dass die Marktwirtschaft sich nicht selber regulieren kann. Solange alles gut geht... lasst uns doch machen. Sobald etwas schief läuft muss aber der Staat einspringen (siehe Finanzkrise) und die Manager kommen ohne Schrammen davon. Die Kleinen und die Kleinsten müssen die ganzen Fehlentscheidungen aber immer auf ihrem Buckel austragen. Mit Steuergeldern oder mit ihrer Gesundheit.
Information: Auf Grund eines Foreneintrages habe ich gesehen, dass Melanin und Melamin nicht ganz das gleiche ist. Hier auszugsweise die Erklärung (Die ganze Erklärung bitte mit dem Link abrufen!) in Wiki:
In China wurde Melamin 2006 dazu verwendet, eine für die USA bestimmte Lieferung von Weizengluten – ein Bestandteil von Haustierfutter – zu strecken, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Die Fütterung führte zum Tod von Haustieren durch Nierenversagen, und 2007 wurde ein landesweiter Rückruf des Futters eingeleitet.[5][6] Zur Pathophysiologie von Melamin bei Hauskatzen wurde inzwischen eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung vorgelegt.
Es war also nicht das erste Mal. Für mich der Beweis, dass die Chinesen nicht vertrauenswürdig sind.
Die Finanzwelt erzittert, was kümmerts mich?
Tuesday, 16. September 2008
Ein solches Beben hat es an Wall Street seit dem Schwarzen Freitag von 1929 nicht gegeben. Die Banker des Finanzdistrikts stehen vor einem Trümmerhaufen ungeahnten Ausmaßes.
Den ganzen Kommentar kannst Du hier lesen.
Eigentlich geht mir das am
China zeigt uns die lange Nase
Tuesday, 26. August 2008
"Das chinesische Volk kann jetzt stolz der Welt verkünden: Wir haben das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft und des Internationalen Olympischen Komitees erfüllt"
Gott sei Dank konnte Rogge seinen Plan nicht umsetzen und den Chinesen mehr Freiheit bringen und auch der ChaosComputerClub konnte mit seinem USB-Stick pro Informationsfreiheit nichts ausrichten. Die KPCh hatte die Nase vorn!
Gleichzeitig kann die Welt mit Genugtuung sagen: Wir haben die richtige Entscheidung getroffen, in dem wir Peking und China als Olympia-Gastgeber gewählt haben.
Die KPCh hat die gegen das chinesische Volk gerichteten, antidemokratischen Pläne rasch durchschaut und konnte rechtzeitig Massnahmen ergreifen, um die Meinungsfreiheit in China auf ihrem hohen Niveau zu schützen.
Die Austragung dieser Spiele hat das Selbstvertrauen der Menschen gestärkt, die nationale Einheit gefördert und das Vertrauen des Landes gestärkt, eine friedliche Entwicklung zu verfolgen
Man mag gegenüber den Chinesen Vorbehalte haben, weil sie Hunde essen und Katzenfelle nach Europa exportieren. Auch ein bisschen Schwermetall in den Spielwaren kommen schon mal vor. Grundsätzlich sind die chinesischen Geschäftspartner aber zuverlässige und vor allem vertrauenswürdige Menschen. Schliesslich wollen die Chinesen nur eines. Genug zu Essen und ein bisschen Glückspiel. Wie wir anderen auch. Schon die Römer wussten es, gebt dem Volk Brot und Spiele und sie sind zufrieden. China ist schliesslich ein Land
das ständig Fortschritte macht, Freundschaft und Harmonie betont, seine Versprechen hält und alle internationalen Regeln befolgt.
Das Rezept funktioniert übrigens auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es geht uns doch gut, warum sollten wir für Freiheiten kämpfen? Die Zufriedenheit ist scheinbar eine Selbstverständlichkeit geworden und macht uns fett und träge. Nur belügen uns unsere Politiker und gaukeln uns Freiheiten vor, die wir längst nicht mehr haben. Oder warum werden immer neue Gesetze erlassen um uns unseres Verantwortungsgefühl langsam zu berauben?
Natürlich nur zu unserem Besten und um uns vor den bösen Menschen zu schützen. Wie in China, oder nicht?
Olypische Sommerspiele 2008 - Halbzeit
Wednesday, 20. August 2008
Alle zufrieden? Nein, nicht alle.... Alle Chinesen, die mundtot gemacht werden, die aus den Häusern vertrieben wurden um Platz für Reporter und Publikum zu machen würden vermutlich die chinesischen Propagandaspiele auf den Mond wünschen. Der 8.08.2008 war definitiv nicht ihr Glückstag. Nie mehr werden sie an die Glückszahl 8 glauben können.
Ach ja... da gibt es noch ein paar Tibeter und Turkvölker im Norden und Westen Chinas. Die sind jetzt offiziell zufrieden mit Ihrem Leben oder Tod. Geschieht ihnen auch recht... einfach so den Frieden des grossen chinesischen Reiches zu stören. Geht ja wohl nicht.
Und wir? Wir sitzen in unseren Sesseln, furzen friedlich vor uns hin und fressen Chips, während sich die Athleten ohne Doping und Gewissen durch die Wettkämpfe quälen. Schöne, heile Welt.....
In China regieren nicht mehr die Kommunisten
Wednesday, 6. August 2008
Der chinesische Staat kommt nicht zur Ruhe, auch wenn die chinesische Staatsführung sich noch so um Normalität bemüht. Oder was die Staatsführung sich unter Normalität vorstellt. Da helfen auch Hinweise auf die angeblich hinter den Anschlägen steckende Al Quaida nicht, die die Uiguren beim Kampf nach mehr Freiheit unterstützen sollen. Wobei die Uiguren sich selbst von den Anschlägen distanzieren.
Zuerst Tibet, dann die Nachrichten aus der Provinz Xinjiang und jetzt die Nachricht, dass in der Nähe des Platz des himmlischen Friedens Häuser enteignet und zwangsgeräumt werden. Der Zweck ist durchaus pro Volkswirtschaft, sollen doch so Markenartikelhersteller mit Ihren Läden für Umsatz sorgen können:
20Minuten.ch nennt hier sogar Namen, deren Pressesprecher das kaum bestätigen möchten:
..., um Platz für eine Einkaufsmeile mit Firmen wie Nike, Starbucks und Rolex zu machen. ...
Kommen dereinst Touristen, sollen sie schliesslich auch Markenprodukte kaufen können und nicht nur billige Kopien. Wie die chinesische Regierung die Schwarzkopien vom Markt bringen will, ist mir ein Rätsel. Schliesslich hat sie die Industrie jahrelang gefördert.
Aufmerksam wurde die Polizei auf die kleine Demonstration durch Hinweise von der "Nachbarschaftshilfe". Die Demonstranten wurde weggebracht, Denunziantentum funktioniert in China wunderbar. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass eine Veränderung von innen nur schwer möglich ist. Ist ein Regime erst einmal dermassen gefestigt und mit unsichtbaren Mitläufern versehen, dann ist die Angst zu gross vor der kleinsten Kritik. Man lerne aus der Geschichte!
Arme Volksrepublik China. Du hast weder Volk noch Republik. Dafür eine Olympiade ohne jegliche Moral.
China wiederholt 2008 die Spiele von 1936 in Berlin
Tuesday, 5. August 2008
Da wir nicht unbedingt mit 150000 Schweizer Soldaten gegen die chinesische Volksarmee antreten können schlage ich vor, die Sponsoren der olympischen Sommerspiele 2008 in Peking zu boykottieren. Es geht eigentlich nur darum, ein Zeichen zu setzen. Wir wollen nicht, dass Länder wie China zum Austragungsort der olympischen Spiele werden. Berlin 1936 hätte uns allen eine Lehre sein müssen, doch einige vergessen vermutlich zu schnell. Naivität im Sport ist schön, aber die Geschichte lehrt uns etwas anderes. Schon immer haben Wirtschaft und Politik den Sport als Propagandaträger missbraucht. Es wird sich nichts ändern, wenn wir nicht unser Handeln ändern. Erinnern wir uns an das Gesicht des chinesischen Regimes nach den Kundgebungen auf dem Platz des himmlischen Friedens (1989), erinnern wir uns an das Gesicht des chinesischen Regimes in Tibet und anderen Provinzen.
Ghadafi, China und Umweltschutz
Monday, 28. July 2008
Aber soweit sind wir ja noch nicht. Befreundete Staaten haben schon Hilfe angeboten. Gerüchteweise soll als Gegenleistung das Bankgeheimnis abgeschafft werden. Auch das werden wir verdauen, auch hier werden wir sicherlich andere Schlupflöcher für die Lieben Offshorekunden unserer Banken finden. In den VSA gibt es das Bankgeheimnis ja schon lange nicht mehr. Auf jeden Fall seit 2 Wochen.
Da kommt mir in den Sinn, wir könnten doch als Retorsionsmassnahme (das Wort habe ich heute in der NZZ gelernt) die Petrodollars von Ghadafi und Co. auf den Schweizer Banken blockieren? Ausserdem die Raffinerie in Cressier (Schweiz) und Tamoil boykottieren. Das wäre doch schon mal nicht schlecht, oder? Vielleicht hilft uns der befreundete Staat Italien auch dabei, Ghadafi wieder etwas freundlicher zu stimmen. Mal eben eine Pizza vom Lampedusa nach Libyen geschickt und Ghadafi könnte sich beruhigen. Im Extremfall könne man statt Ruccola ein bisschen Chinakohl auf die Pizza legen. Soweit ich die neuesten Bilder aus Peking gesehen habe, scheint Chinakohl eines der Gemüse zu sein, das von der Liste "bekömmliche Lebensmittel" auf die Liste "unbekömmliche Lebensmittel" wechselt. Da wundert es mich dann auch nicht mehr, wenn Produkte aus China mit Schwermetallen verseucht sind. Kommt ein Nuggi mit der Luft in Kontakt darf er einem Kleinkind in Europa nicht mehr in den Mund gesteckt werden.
Soweit ich in Erfahrung gebracht habe dürfen auch Sportler, die an der Olympiade teilgenommen haben nicht mehr nach Europa reimportiert werden. Der Schwermetallgehalt übersteigt sämtliche Grenzwerte.
Evtl. könnten die Sportler ja nach Libyen gehen und sich bereithalten, als Geiseln eingesetzt zu werden. Damit wären die Gefängnisse in Libyen endlich einem adäquaten Zweck zugeführt worden und Ghadafi hätte genügend Geiseln, um auch mal wieder einen Jumbo abstürzen zu lassen. Wobei mir hier in den Sinn kommt.... was, wenn Ghadafi in den Sinn kommt, den nächsten Jumbo statt über Lockerbie über Hinterchemeribodenbad abstürzen zu lassen?
Mein lieber Couchepin, entschuldige Dich doch bitte für die wirklich willkürlichen Massnahmen gegen den ehrenhaften Ghadafi Junior. Nicht auszudenken, wenn der Jumbo mit vollem Kerosintank abstürzt und unsere Rüebli und Chöhli vergiftet werden. Mal abgesehen von all dem Metall und Plastik, das dann dort rumliegt. Wohin sollten wir denn mit dem Sonderabfall, jetzt wo Ghadafi nicht mehr unser Freund ist?
Anmerkung: Schweizer, die Ähnlichkeiten zwischen Polo National und Ghadafi sehen... ich sehe sie auch. Aber wer nun eine schriftliche Aussage von mir will, dem sei gesagt, ich bin für eine Legalisierung von Drogen.
Burma und China - Die Katastrophe
Tuesday, 20. May 2008
Falls Ihr einen Euro übrig habt... ich bin überzeugt, es gibt genügend seriöse Organisationen, die in China helfen möchten....
Sponsoren der olympischen Sommerspiele 2008
Saturday, 26. April 2008
Folgende Firmen unterstützen die politischen Machthaber in Peking:
Ein guter Link zum Thema.... Olympische Sponsoren in der Zwickmühle
Die Liste mit den Sponsoren erhaltet Ihr auf der offiziellen Seite der olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.
In Wikipedia gefunden:
Der Vorsitzende der japanischen nationalen Kommission für öffentliche Sicherheit kündigte an, dass Japan beim olympischen Fackellauf im eigenen Land keine chinesischen Sicherheitskräfte akzeptieren wird. Der geplante Ausgangspunkt der Route in Japan im Zenkō-ji in Nagano wurde von den örtlichen Priestern abgesagt.[20]
Aus Protest gegen chinesische Menschenrechtsverletzungen sagte auch die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ihre Teilnahme am olympischen Fackellauf am Wochenende in Tansania ab. Diese Olympischen Spiele hätten keinen verbindenden Charakter mehr, sie entzweiten die Menschen, erklärte Maathai. Die Umweltaktivistin hatte 2004 den Friedensnobelpreis erhalten.
Die Uebertragunsrechte für die olympischen Sommerspiele 2008 in Peking liegen in Deutschland bei den Sendern ARD und ZDF, in der Schweiz vermutlich bei der SRG Idée Suisse und in Oesterreich beim ORF. Zeigt den Verantwortlichen, dass Ihr nicht einverstanden seid mit der Vergabe der olympischen Sommerspiele an ein totalitäres Regime und zappt weg! Die Werbeeffekte werden damit verkleinert und die Werbenden werden ebenfalls Einfluss nehmen auf die zukünftigen Spiele! Uebrigens... Hat nicht ein deutscher, öffentlich-rechtlicher Fernsehsender die Uebertragung der Tour de France wegen Doping abgebrochen? Entweder ist Doping schlimmer als die Verletzung von Menschenrechten oder die ganze Aktion damals war nur ein PR-Gag.
Wir können Einfluss nehmen, in dem wir die Werbeeffekte für die direkten und indirekten Sponsoren verkleinern. Versalzen wir den Profiteuren (wobei Profit an sich nichts schlimmes ist!) den Gewinn ein bisschen und zeigen wir ein wenig Rückgrad.
Sämtliche Rechte der genannten Marken und Bilder liegen bei den entsprechenden Inhabern. Sollte ein Inhaber eines dieser Rechte wünschen, dass ich ein Bild entferne genügt eine Kurze E-Mail an mich oder ein Kommentar in diesem Beitrag. Die genannten Marken wurde hier lediglich zur Information Dritter wiedergegeben.
Shall we tortoure them?
Thursday, 17. April 2008
Zunächst: Ich bin Thomas und Österreicher, aber ich mag gerne mit meinem Nick - Paracelsus - schreiben. Dank an Christian, dass ich seine Plattform nutzen darf.
Wie immer gilt: ich schreibe meine Meinung, meine Bewerertung von Dingen, wie ich sie sehe. Niemand sei aufgefordert damit konform zu gehen, oder fühle sich genötigt, meine Meinung anzunehmen. Diskutieren? Ja, gerne. Und gerne auch scharf geladen. Aber wer unter die GUErtellinie greift, darf sich nicht wundern, das ich nicht antworte, oder sein Kommentar - kommentarlos - gelöscht wird.
Mein Erstes Thema ist alt, oder doch nicht?
Shall we tortoure them?
Fragte das amerikanische Magazin NEWSWEEK kurze Zeit nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York. Was als reißerische Überschrift in einem Druckmedium begann, endete in einer Dunklen Epoche der Menschheit. Wir stellen die Menschenrechte zur Diskussion, erwägen ihre Finanzierbarkeit, befinden über ihre Unantastbarkeit. Öffentlich und ohne Scham!Im amerikanischen Senat fand die Debatte zuerst statt, andere Regierungen folgten dem Beispiel.
Obwohl niemand offiziell die Demontage der Menschenrechte verkündet hat, ist seit 9/11 viel geschehen. Binnen 7 Jahren hat sich Gewalt derart oft und in derart vielen Gesichtern gezeigt, das sie üblich, normal und alltäglich geworden ist. Wer kennt nicht das Gefühl von Überdruss und Langeweile angesichts ausgemergelter Kinderkörper in TV-Berichten aus Kriegs- oder Katastrophenregionen? Wer ist frei vom Erleben, durch Fakten des Grauens bestenfalls Belästigung zu empfinden?
Wenige Stunden bevor der Hurrikan New Orleans erreicht hat, brachten die Radiomedien eine Sondersendung. Man erörterte im Vorhinein die zu gewärtigenden Kosten, die recht genauen Schätzungen der befürchteten Schäden, und spekulierte minutenlang über den materiellen Aufwand der Wiederherstellung der Stadt. Um das Bild abzurunden: In weiterer Folge wurden alle großen Hurrikans des 20. Jahrhunderts hinsichtlich ihrer Stärke und der verursachten Kosten in einer Art Ranking vorgestellt und auch noch darüber spekuliert, was sie heute Kosten würden. Die Opfer, vor allem jene, die zu alt, zu schwach, oder zu arm waren, um sich in Sicherheit zu bringen, waren keine Erwähnung wert.
Was das mit dem World Trade Center zu tun hat?
Newsweek mit der Folterdiskussion hat den Beginn einer Entmündigung und Entwertung markiert, eine Epoche der krankhaften Verdinglichung und Vergegenständlichung eingeläutet. Wir als Zeitzeugen haben zugeschaut und abgewinkt. Werte, die es bereits gab, innere Werte, die bereits ihren Weg in gesellschaftliche Strukturen gefunden hatten, sind davongeschwemmt worden. Es ist etwas Schlimmes passiert und die sichtbaren Ereignisse geben Zeugnis davon.
Amerika hat 2 aggressive Angriffskriege (Afghanistan, Irak) geführt und dabei ungeheürliche Kriegsverbrechen begangen. Als dann später ein nicht unumstrittener österreichischer Politiker, der Kärntner LH, den amerikanischen Präsidenten als Kriegsverbrecher bezeichnete, war innerpolitisch (Österreich) die Hölle los. Aus allen Lagern aller Färbungen stob die Empörung empor.
Die größte Militärmacht der Welt begeht nach wie vor Kriegsverbrechen in besetzten Gebieten, hochoffiziell angeordnet,
öffentlich in Videofilmen dokumentiert, nie wirklich glaubhaft kritisiert.
Die Mitgliedsstaaten der EU sind für mehr als 1/3 aller weltweiten Waffenexporte verantwortlich und die astronomischen Mengen an Kriegsgerät, welche nach Darfu (Afrika) gebracht wurden/werden (?), stammen zum Teil aus Europa (Polen, Frankreich, Ukraine).
Zugleich aber deklariert sich die EU als Wertegemeinschaft und Friedensprojekt, hat sich formal in 4 Leitlinien dem Kampf gegen Folter und Todesstrafe, den Schutz der Menschenrechte und der Kinder verpflichtet.
1500 Videospiele kommen jährlich auf den Markt, der Großteil davon in Gewaltverherrlichender Kriegs- und Kampfthematik.
Kritiker und Konsumentenschützer stranden mit ihren Petitionen am alleserklärenden Marktdogma: „Der freie Warenfluss des Binnenmarktes darf niemals durch Handelshemmnisse behindert werden.“
Immer neue Eiterblasen brechen auf – geheime CIA – Gefangenentransporte, geheime Gefangenenlager an verschiedenen Orten in Europa, Folterberichte aus Ländern, wohin man sonst gerne auf Urlaub fährt.
Die fetteste Blase jedoch dürfte am 11.09.2001 rund um das World Trade Center entstanden sein. Flugzeuge haben den Radar unterflogen und die Gebäude zum Einsturz gebracht, alle Insassen der Maschinen samt den Piloten kamen ums Leben. Tausende Menschen in den Gebäuden starben. Vom ersten Moment an stand Bin Laden mit seiner Terrorgruppe Al Kaida als Täter bzw. als Drahtzieher fest. Wenige Stunden nach dem Anschlag wurde diese Behauptung UEber die Medien verkUEndet und nie wieder bezweifelt. Niemals hat irgendeine radikale Gruppierung (auch die Al Kaida nicht) dazu einen Kommentar abgegeben oder die Verantwortung UEbernommen.
Alles was man später an Indizien gefunden hat, waren ein paar Personal Dokumente und eine Ausgabe des Koran – Fundort: ein in der Nähe eines Flughafens abgestellter PKW. Obwohl die Leichen der mutmaßlichen Flugzeugentführer nie identifiziert werden konnten, stand die
Feststellung ihrer Person aufgrund der gefundenen Dokumente außer Frage. In jedem Indizienprozess wäre die Beweislast gefährlich dünn gewesen. Wie gut, dass alles zerstört wurde und die Papiere heil geblieben waren. In Folge ist auch niemand durch weitere Fragen aufgefallen, die Blase blieb so gut wie unberührt.
Wie würde sich unser Weltbild verändern, wenn sowohl Al Kaida als auch der sofort als Urheber erkannte Bin Laden mit der Sache absolut nichts zu tun hätten? Automatisch drängt sich da ein „Wer dann?“ in den Sinn.
Die Entwicklung der letzten 7 Jahre könnte eine mögliche Antwort andeuten. Wir sehen 2 Kriege, in vielen Ländern massive Gesetzesverschärfungen, eine damit konform gehende Globalisierung und parallel dazu - die Entwertung von Menschenrechten. Und unsere erlesene Wertegemeinschaft ist heute imstande, der Einladung eines Völkerrechtsverachtenden Staates zu folgen und dem Drachen der vorne auf Tibet Feuer spuckt, in die hinteren Körperöffnungen zu kriechen - weil es in China noch viel Kohle - an der Armut der dort lebenden - zu verdienen gibt.
Wer profitiert von alledem, wer zieht vorwiegend oder ausschließlich Nutzen daraus; wessen Interessen sind durch die Geschehnisse der letzten 7 Jahre weltweit vertreten worden?
Wer die Antwort findet, sagt sie weiter.
Karikatur aus der "Kronen Zeitung" vom Sonntag
den 13. April 2008
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