Nachdem nun, nach Bush, sein Bruder im Geiste Wen Jiabao ebenfalls mit einem Schuh beworfen wurde sollen Schuhe an öffentlichen Veranstaltungen mit geliebten prominenten Politikern nicht mehr zugelassen werden.
Wer sich nicht mehr daran erinnern mag... ein irakischer Journalist hatte dem amerikanischen Ex-Präsidenten Bush einen Schuh angeworfen. Vermutlich wollte er ihm damit seine
Hochachtung vor der Arbeit des ehemaligen Präsidenten ausdrücken. Der Schuhwerfer will nun laut Gerüchten Asyl in der Schweiz beantragen, ein Werbevertrag mit der
Firma Bally soll bereits ausgearbeitet sein und wartet nur noch auf die Unterschriften.
Dass nun in England ein Trittbrettfahrer
sein Trittbrett seine Schuhe auf Wen Jiabao geworfen hat scheint mir eine billige Abklatsche zu sein. Das wird auch dadurch bewiesen, dass die chinesischen Medien nicht davon berichten. Wer hier nun das Wort
Zensur in den Mund nimmt übertreibt masslos. Es kann nicht
Zensur sein, wenn die Zeitungen davon nicht berichten und im Internet Links zu entsprechenden Seiten gelöscht werden. Ich nenne das Ordnung halten. Schliesslich muss nicht jeder Mist eines kleinen, verrückten Mannes gleich überall publiziert werden. Wobei der Ausdruck "klein" von mir impliziert wurde und sich nicht unbedingt auf die Statur beziehen muss. Das kann natürlich auch die geistige Grösse beziehen.
Sagen wir es mal so... Bally wird vermutlich bald einmal genügend prominente Werbeträger haben. Aber ob Schuhwerfer besser sind als Schuhträger sei dahingestellt.
http://paramantus.over-blog.de/article-27580203.html