Foto:berliner1017
Mit dem Projekt «Sicherheit im Sport» wollen die zuständigen Projektleiter mehr Sicherheit in und um die Stadien. Nur um einige Punkte aufzuzählen...
Kameras, die biometrische Daten erfassen und Austausch der Daten unter den Vereinen. Dazu müssten die Daten unter den Vereinen ausgetauscht werden. Nur, darf eine private Organisation eine Sammlung von biometrischen Daten besitzen resp. überhaupt Zugriff darauf haben? Ich würde meinen, nein.
Erfassung von Bildern (z. Bsp. HB Zürich), biometrische Auswertung und damit Information für die entsprechenden Stellen. Geht es dabei noch um Hooligans? Hier werden alle Passanten erfasst und registriert. Wer das Gegenteil behauptet lügt! Um Daten auswerten zu können müssen sie gespeichert werden, einmal gespeicherte Daten müsste man 14 mal überschreiben, dass sie wirklich verschwunden sind. WER macht das schon?
Lustigerweise sind die Vereine nicht involviert worden, ansonsten wäre der Vorschlag vermutlich nie soweit gediehen. Lustigerweise könnte hier auch mit intelligenter weise ersetzt werden. Die Projektteilnehmer werden sich ihre Sache schon gedacht haben. Wenn selbst Hardliner wie Landolt (vom Letzigrund) oder mit grosser Wahrscheinlichkeit Leo Locher vom FC Aarau das System bezweifeln...
Ausserdem wird die Idee des Fanpass wieder aufgenommen, alkoholisierte Fans sollen aus den Stadien verwiesen werden usw. Ich persönlich frage mich, wer diesen Aufwand bezahlen soll. Die Polizei wird nicht dazu bereit sein und kleinere Vereine wie Bellinzona oder Aarau können das Geld nicht aufbringen.
Dazu kommt noch folgende Überlegung: Selbst wenn sich Vereine wie der FC Basel (Budget rund 50Millionen CHF) oder auch der FC Aarau (Budget rund 4 Millionen) die Sache leisten können. Die Hools werden einfach auswandern in die unteren Ligen. Das Phänomen wird bereits jetzt festgestellt und wird sich verschärfen. Interessant dürfte dann sein, wie die entsprechenden Vereine das ganze finanzieren.
Wie weltfremd die Projektteilnehmer scheinbar sind liest sich in diesem Satz....
Fangruppierungen sollen sich im Stadion durchmischen. Gemäss Projekt stehen dann beispielsweise Anhänger des FC Zürich und des FC Basel nicht mehr in getrennten Sektoren, sondern nebeneinander.
Jaja... und ich werde in Zukunft Zecken zu mir ins Bett nehmen, damit sie mich im Wald nicht mehr beissen.... Auf diese Idee können nur weltfremde Theoretiker kommen. Schön wäre es ja, aber solange jemand nur an ein Spiel kommt um sich zu prügeln wird es nicht möglich sein!
Es gibt andere Lösungen, besser umzusetzen. Bei diesem Lösungsansatz habe ich das Gefühl, die Theoretiker wollen uns einfach den Einsatz von biometrischen Daten schmackhaft machen. Mehr nicht.
Beitraege




Tracked: Sep 15, 09:47