Der frühere US-Präsident George W. Bush hat eine Reise in die Schweiz überraschend abgesagt. Grund könnten die zahlreichen Anzeigen wegen Foltervorwürfen sein, die dort gegen den Politiker erstattet wurden. Offiziell hieß es, man fürchte Ausschreitungen.
Sicher, Ausschreitungen... dass ich nicht lache. Es droht ihm eher die Verhaftung in der Schweiz. Finde ich echt toll. Er kann ja das Chalet von Polanski mieten, wenn er mit der Fussfessel rumläuft.
Aber, der Feigling kommt eh nicht.
Die Menschenrechtsorganisation ECCHR teilte mit, sie habe Bush in zwei Fällen angezeigt. Ihr umfangreiches Beweismaterial umfasse insgesamt 2500 Seiten. "Solange die US-Justiz keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen und Folter durchführt, sind die Gerichte der europäischen Länder gefordert", so ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck. Jede Europa-Reise solle für die US-Entscheidungsträger zu einem "unkalkulierbaren Risiko" werden.
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