Ein neuer Gesetzentwurf der Bundesregierung könnte das Ende von anonymen Bezahldienstabwicklern im Internet bedeuten. Das erklärte der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Optimierung der Geldwäscheprävention vorgelegt, der vorsieht, dass Nutzer von elektronischen Bezahlsystemen auch bei Bagatellbeträgen verpflichtet werden, sich zu identifizieren.
So der Anreisser bei Golem... und der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein meint dazu:
"Es gibt dafür nicht ansatzweise ein Argument, weil im Bagatellbereich nichts geldwäscherelevant werden könnte"
Es ist bedenklich, wenn die Regierungen den Unsitten von Facebook und Google einfach nur zusehen oder viel zu spät eingreifen. Es ist noch bedenklicher, wenn deren Datenhunger noch grösser ist. Am bedenklichsten ist aber, dass noch mehr Daten ins Netz gestellt werden müssten, noch mehr Missbrauch möglich ist. Meinereiner erinnert an die Vorfälle bei Cisco Systems und Sony, um nur zwei zu nennen, bei denen tausende sensibler Daten gestohlen wurden.
Muss nun nach Terrorangst das Thema Geldwäscherei herhalten, damit der perfekte gläserne Bürger geschaffen wird?
Stoppt die Politiker!
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