US-Terrorfahnder haben tiefere Einblicke in die Finanzen Tausender Europäer als bislang bekannt. Der Swift-Vertrag erlaubt laut "Financial Times Deutschland" auch den Zugriff auf Bank-Überweisungen innerhalb Europas. Grund ist die schleppende Umstellung auf das neue Zahlungssystem Sepa.
Terrorfahnder? Bitte? Wirtschaft und Regierung sind in den USA noch mehr verbandelt als in Europa und ich glaube schlicht nicht, dass die amerikanischen Wirtschaftslobbyisten nicht an die Daten herankommen.
Schlimmer ist aber, dass vertuscht wird und wer nun denkt, die Schweiz sei davon ausgenommen... denkste!
Entdeckt hat die Datenlücke der unabhängige EU-Parlamentarier Martin Ehrenhauser. Auf seine Anfrage hin hatte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström die Differenzierung zwischen Sepa- und Swiftnet-Fin-Daten angedeutet.
Martin Ehrenhauser... einer, der seine Arbeit macht, anscheinend.
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