Ronald Lauder, der Präsident des JUEdischen Weltkongresses WJC kritisiert die Schweizer Aussenpolitik im Bezug auf den Besuch der Schweizer Aussenministerin Calmy-Rey im Iran. Es bezeichnet den Besuch als “fehlgeleitet” und als propagandistischen Erfolg der Mullahs. UEbrigens kritierst Lauder auch die Ernennung von Jean Ziegler zum Berater des Menschenrechtrates.
Mein lieber Herr Lauder
Auch wenn Sie hundert Mal einer Religion Volk angehören, dem in der Vergangenheit viel Schaden zugefUEgt wurde berechtigt Sie das noch lange nicht, anderen Ländern in die Suppe spucken zu dUErfen. Solange Israel die Menschenrechte mit FUEssen tritt, ein Volk behandelt wie den letzten Dreck und ihm die Lebensgrundlagen entzieht, solange sollten Sie auf Ihr vorlautes Mundwerk sitzen und im eigenen Vorgarten fUEr Ordnung sorgen. Es geht Sie einen, entschuldigen Sie bitte den Ausdruck, Scheiss an was unsere Aussenministerin macht. Nicht zuletzt das Kriegstreiben der israelischen und der amerikanischen Regierungen hat die Region dermassen destabilisiert. Ob im Iran nun Mullahs, in Israel ultraorthodoxe Juden und in den VAS fanatisch konservative Christen… eines haben sie gemeinsam: Sie sind verblendet und sehen die Tatsachen nicht mehr. Sie sehen nur noch die fUEr sich selber und das eigene Weltbild sinnvolle Wahrheit. Leider aber ist Wahrheit relativ, jeder hat seine eigene.
Herr Lauder, fUEr die Schweiz kann ich Ihnen leider nicht Hausverbot geben, aber in meinem Haus sind Sie eine unerwUEnschte Person und haben hiermit Hausverbot. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass Sie UEberhaupt je in die Nähe meines Hauses kommen… was ich als absoluten Vorteil betrachte. Am besten aber ist sie gehen nach Palästina (oder soll ich besser sagen in die von Israel besetzen und ausgehungerten Gebiete?). KUEmmern Sie sich um die Menschen fUEr die der israelische Staat die Verantwortung UEbernommen hat, sie aber nicht wahrnimmt. Zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat: Vergleichen Sie Israel nie mit dem Iran, sie könnten schlecht dabei wegkommen!
Ronald Lauder kritisiert die Schweiz
Tuesday, 1. April 2008
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