Aus aktuellem Anlass komme ich auf das Thema zurück. Gestern Abend hat mich ein Kollege angerufen und mich gebeten, die Nameserver für wissenswert.in zu ändern. Er hat Post erhalten von einem Anwalt, der ihm in netten Worten erklärt dass er sich strafbar machen könnte wenn er den Zugriff auf
wissenswert nicht verhindert.
Folgende Aktionen hat dies bei mir ausgelöst:
- sämtliche Daten werden auf verschiedenen Servern gespiegelt
- wissenswert.in ist per sofort auch auf wissenswert.es und meinungsfreiheit.li zu erreichen. In der Schweiz ist übrigens eine kleine Freiheit ein "Freiheitli". Darum ist es mir auch nicht wichtig, dass die domain.ch nicht mehr frei war. Domain.li steht für das Fürstentum Lichtenstein. Die Domains wurden eben erst in den DNS eingetragen, es kann also noch etwas dauern...
Es wird mir vorgeworfen, dass ich so etwas wie unlauteren Wettbewerb betreibe, weil ich geschäftsführender Gesellschafter der TX WebSolutions GmbH bin und damit andere Interessen verfolge.
Ich halte daran fest, dass ich nicht die Qualität der von Ongate abgelieferten Arbeiten in Frage stelle sondern die Praktik, die Verbreitung von Meinungen durch die Gemeinschaft mit Hilfe eines Anwaltes / Rechtsberaters zu verhindern. Ich halte weiter daran fest, dass
jeder Mensch dazu berechtigt ist seine Meinung offen darzulegen, solange dies nicht in beleidigender oder verletzender Form geschieht (mein Grundsatz: Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit anderer tangiert wird).
Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter. Dies haben schon die französischen Revolutionäre erkannt und es als "
un des droits le plus précieux de l'homme" bezeichnet. Diese Aussage heisst nicht mehr als dass
Meinungsfreiheit eines der vornehmsten Rechte ist.
In diesem Sinne möchte ich die Besucher und insbesondere die Kommentatoren in meinem Blog bitten: Keine Flamepostings, keine undifferenzierten Kommentare. Eure Meinung ist erwünscht, solange sie nicht falsche Tatsachen wiedergibt, beleidigend oder verletzend ist.
Meinungsfreiheit ist ein Rechtsgut. Es steht für mich sehr hoch oben bei unseren Rechtsgütern. Meinungsfreiheit darf aber die anderen vornehmen Rechte nicht einschränken:
Artikel 19 der UNO-Resulotion 217A3 10.12.1948.
Kritik ist eine positive Sache. Wenn man sie denn zulässt und richtig damit umgeht. Das will gelernt sein, braucht manchmal seine Zeit und, manchmal tut es auch weh. Trotzdem, Kritikfähigkeit ist enorm wichtig. Ich bin bereit zu lernen und erwarte dies auch von allen anderen. Vom Kind bis zum erwachsenen Menschen.
Noch was allgemeines... "dr Schnurri" heisst übersetzt in etwa "der Vielschwätzer". Ich brauche keinen Doktortitel
Yigg it! 
Schade, das der kleine Webmaster nicht unbedingt gut von böse unterscheiden kann und regelmässig über den Tisch gezogen wird.
So können einige wenige eine ganze Branche in Veruf bringen.
Bin ja gespannt, wann die ersten Briefe eintrudeln, den Beitrag von dir doch bitte nicht mit dem Linktext "ongate" zu verlinken...
nein, man darf eben nicht. Zumindest nicht, wenn es negative Aspekte beinhaltet. So sagt es zumindest das deutsche Wettbewerbsrecht. Denn man könnte einen Vorteil für sich daraus ziehen. Genau aus diesem Grund muss ich so betonen, dass ich hier als Privatperson schreibe.
Jaja... es ist schon komisch in unserer Welt. Dabei ist Kritik für mich eher etwas positives.
Gruss
Christian
Was eine offene Meinung in einem Blog auslösen kann.......