Schweiz, Oktober 2007; Der Schweizerische Bundesrat setzt die von Bundesrat Blocher angeregte (darum Lex Blocher) Aenderung im Asylgesetz in Kraft, nach der abgewiesene Asylbewerber keine Sozialhilfe mehr erhalten. Abgewiesene Asylbewerber haben ab sofort nur noch Anspruch auf Nothilfe, sprich Nahrung und Unterkunft. Ausserdem will der Bundesrat mit Hilfe von Leitplanken die Integration fördern. Immigranten (tönt doch besser als Ausländer, oder?) sollen mit einer Integrationsvereinbarung (Fordern & Fördern) besser in die Schweizerische Kultur integriert werden.
Ich bin der Meinung... das wird eng für die wirklichen Flüchtlinge. Es ist schon schwer, überhaupt noch in die Schweiz zu kommen. Dazu kommen die meist unbegründeten, von verantwortungslosen Politikern geschürten Aengste. Ja, etwa 70% der Insassen in Gefängnissen sind Ausländer. Das heisst aber nicht, dass 70% der Immigranten Verbrecher sind. Ich würde sagen, unter den Immigranten gibt es prozentual gleich viele Nullnummern wie bei den Schweizern.
Übrigens... könnten wir nicht dafür sorgen, dass nicht so viele gut qualifizierte Ausländer (mehrheitlich Deutsche!) in die Schweiz kommen? Langsam aber sicher steigen mir die Wohnungsmieten zu stark an (2.6% durchschnittlich in den vergangenen 12 Monaten, 2.4% in den nächsten 12 Monaten!!) und es ist klar, dass die einheimische Bevölkerung hier ein grosses Problem bekommt. Ausserdem kann so nebst der / dem XXX (Wahlweise könnte hier Islamisierung, Ausländerfeindlichkeit, Kulturverlust usw. eingesetzt werden) der Germanisierung einhalt geboten werden. Unsere Kinder werden schon dazu gezwungen, in der Schule schriftdeutsch zu sprechen, wo hört das auf? Bekommen wir bald eine Lex Bundesrat, die uns verbietet in allen öffentlichen Räumen Dialekt zu sprechen? Müssen wir schon bald in den Ferien morgens um sieben (..ist die Welt noch in Ordnung. Hallo Gaylord ) aufstehen um ein Badetuch auf den Liegestuhl zu legen?
Deutsche, Albaner, Amis, Kosovaner RAUS hier! Wir lernen in der Schule wieder selber, machen unseren Dreck selber weg und sorgen dafür, dass die Gefängnisse wieder mit Schweizer Kriminellen (notfalls könnte man da auf Politiker zurückgreifen, den die haben ja ohne Ausländer nur noch 50% Arbeitspensum) aufgefüllt werden.
Ob und wie weit wir gehen, wird eine Sache unserer neu gewählten National- und Ständeräte sein. Eine ausgewogene Politik ohne Angstmacherei, sachlich und mit etwas Menschenverstand (auch wenn der nicht gerade berühmt, sondern eher berüchtigt ist) und wir können Asylsuchenden Hilfe anbieten und Immigranten integrieren. Aengste sollen nicht geschürt werden, Aengste gehören analysiert und abgebaut. Denn Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Christian
Beitraege




Ich verzichte hier auf die Benennung informativer Links, weil mich der Brechreiz packt, wenn ich an die Entwicklung in Europa denke.