Der chinesische Staat kommt nicht zur Ruhe, auch wenn die chinesische Staatsführung sich noch so um Normalität bemüht. Oder was die Staatsführung sich unter Normalität vorstellt. Da helfen auch Hinweise auf die angeblich hinter den Anschlägen steckende Al Quaida nicht, die die Uiguren beim Kampf nach mehr Freiheit unterstützen sollen. Wobei die Uiguren sich selbst von den Anschlägen distanzieren.
Zuerst Tibet, dann die Nachrichten aus der Provinz Xinjiang und jetzt die Nachricht, dass in der Nähe des Platz des himmlischen Friedens Häuser enteignet und zwangsgeräumt werden. Der Zweck ist durchaus pro Volkswirtschaft, sollen doch so Markenartikelhersteller mit Ihren Läden für Umsatz sorgen können:
20Minuten.ch nennt hier sogar Namen, deren Pressesprecher das kaum bestätigen möchten:
..., um Platz für eine Einkaufsmeile mit Firmen wie Nike, Starbucks und Rolex zu machen. ...
Kommen dereinst Touristen, sollen sie schliesslich auch Markenprodukte kaufen können und nicht nur billige Kopien. Wie die chinesische Regierung die Schwarzkopien vom Markt bringen will, ist mir ein Rätsel. Schliesslich hat sie die Industrie jahrelang gefördert.
Aufmerksam wurde die Polizei auf die kleine Demonstration durch Hinweise von der "Nachbarschaftshilfe". Die Demonstranten wurde weggebracht, Denunziantentum funktioniert in China wunderbar. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass eine Veränderung von innen nur schwer möglich ist. Ist ein Regime erst einmal dermassen gefestigt und mit unsichtbaren Mitläufern versehen, dann ist die Angst zu gross vor der kleinsten Kritik. Man lerne aus der Geschichte!
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/74/Hu_Jintao.jpg
Arme Volksrepublik China. Du hast weder Volk noch Republik. Dafür eine Olympiade ohne jegliche Moral.
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